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Peru

Travel Guide


Wieviel kostet ein Flug nach Peru?

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30.1 Mio

23,3 Einwohner / km2

KLIMA

Tropen

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Juni - September

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NATIONALFEIERTAG

28. Juli

LANDESGRÖSSE

1285216 km2

Ca. 3.7 x die Fläche Deutschlands

Backpacking in Perú

.. so wird Peru von den Locals genannt.

Hier haben die Inka und andere Völker wahre Wunder in der Architektur vollbracht

Mit etwas Augenzwinkern könnte man  Peru auch als das „Ägypten Südamerikas“ bezeichnen. Über drei Dutzend archäologische Fundstellen und 9 verschiedene UNESCO-Weltkulturstätten machen das geografisch vielseitige Land mit den drei Landschaftszonen Costa (Küste), Sierra (Anden) und Selva (Regenwald) auch kulturhistorisch zu einem der weltweit bedeutendsten Plätze.

Peru wird dementsprechend schon seit Jahrzehnten vor allem von geschichtlich interessierten Reisenden aufgesucht. Orte wie die riesigen und rätselhaften Scharrbilder (Geoglyphen) in der Wüste bei Nazca und Palpa, die Pyramiden von Caral als älteste bekannte Siedlung Amerikas, die Ruinen der Hauptstadt des Chimú-Reiches Chan Chan bei Trujillo, die Ausgrabungsstätte Chavín de Huántar bei Huaraz, die vielen präkolumbischen Ruinen im Nationalpark Río Abiseo im Departemento San Martín, die Altstadt der peruanischen Kapitale Lima, die alte Silberstadt Cusco und natürlich die weltberühmte Inkastadt Machu Picchu locken jedes Jahr Millionen von Touristen in das Land.

Peru floriert touristisch in den letzten Jahren, der Süden ist schön, aber oft sehr voll

Alleine zwischen 2002 und 2014 hat sich deren Anzahl von etwas über einer Million auf 3,6 Millionen mehr als verdreifacht, nach Fischerei und Bergbau ist der Fremdenverkehr mit 7 % Anteil am Bruttosozialprodukt und 11 % der Arbeitsplätze der wichtigste und sich am schnellsten entwickelnde Wirtschaftszweig, Wachstumsraten von durchschnittlich 25 % in jedem der letzten 5 Jahre wurden nirgendwo sonst in Südamerika erreicht.

2014 wurde Peru wegen seiner vielen kulturellen und gastronomischen Angebote sogar mit den begehrten Tourismuspreis „World Travel Awards“ ausgezeichnet. Außer bei seinen Nachbarn Chile, Ecuador, Kolumbien und Brasilien ist Peru vor allem auch als günstiges und gut zu erreichendes Reiseland unter den jährlich ca. 500 bis 600.000 US-amerikanischen Backpackern beliebt, aus Deutschland zieht es pro Jahr etwa 50.000 Gäste in und an die Anden.

Eine gern und oft gewählte Route für Rundreisen durch Peru verläuft durch den Süden und die Städte Arequipa, Ayacucho, Chivay, Cuzco, Ica, Nazca, Paracas, Puno und Puerto Maldonado, für den sog. „Gringo-Trail“ solltest Du mindestens zwei, besser noch drei Wochen kalkulieren.

Fantastische Wanderstrecken im Hochgebirge, danach Stärkung mit „Inkareis“

Weniger bekannt, aber ebenso interessant sind der weniger überlaufene Norden und Nordosten, eine populäre Region für Berg- und Klettertouren ist das Gebirgstal Callejón de Huaylas in der Region Ancash.

Das Gebiet der beiden Gebirgszüge Cordillera Huayhuash und Cordillera Blanca nahe der Städte Cajatambo, Chiquian, Llamac und Pacllon wird ebenfalls gerne von Wanderern durchstreift, dort befindet sich auch der 3400 km² große Nationalpark Huascarán um den Berg Nevado Huascarán, der mit 6768 Meter höchsten Erhebung des Landes, der seit 1985 ebenfalls zum UNESCO-Welterbe in Peru zählt. Die Gegend gilt als Zentrum der seit einigen Jahren erfolgreichen „neuen Andenküche“, die bewusst auf überlieferte Rezepte und traditionelle Zutaten aus der Epoche der Inka setzt. Zum Einsatz kommen etwa Achira (Indisches Blumenrohr), die Sellerie-ähnliche Wurzel Arakacha, das Getreide Quinoa („Inkareis“), geschmacklich an Birnen erinnernde Yacón-Wurzeln, süßliche Maca-Knollen, mit Paprika vergleichbare Ají-Beeren, der Cocastrauch für Tee und das National-Getränk „Mate de Coca“ sowie die Kapuzinerkresse Mashua, die antiaphrodisierend (ja, auch das gibt es!) wirkt und den Testosteronspiegel im Tierversuch auf unter 50 % des Normalwerts senken kann.

Riesige Naturreservate als Lebensraum für Regenwald, Vögel und Fledermäuse

12 weitere Nationalparks existieren in Peru, die größten sind der Nationalpark Alto Purus in den Regionen Ucayali und Madre de Dios mit über 2,5 Millionen Hektar Fläche, der Nationalpark Manú im Amazonasgebiet im Südosten, in Madre de Dios und der Region Cusco mit gut 1,7 Millionen Hektar und der Nationalpark Cordillera Azul in den Regionen San Martín, Loreto, Ucayali und Huánuco mit fast 1,4 Millionen Hektar.

Der 1961 eröffnete und damit älteste Nationalpark Cutervo ist auch der kleinste seiner Art in Peru, seine 8.200 Hektar Fläche liegen im Distrikt San Andrés de Cutervo innerhalb der Provinz Cutervo in der nördlichen Region Cajamarca. In der Region Cusco und den höheren Lagen der Cordillera de Vilcabamba liegt wiederum der gut 300.000 Hektar große Nationalpark Otishi, der vor allem für seine Hunderte von Vogel- und Fledermausarten bekannt ist.

Das größte nationale Naturschutzgebiet Pacaya-Samiria mit über 2 Millionen Hektar Fläche befindet sich jedoch im Departamento Loreto im leicht isolierten Nordosten des Landes, der äußerst artenreiche Regenwald kann von Lima aus allerdings nur mit dem Flugzeug bis nach Iquitos oder dem Schiff über Nauta und/oder Requena erreicht werden.

Frische Fische aus der Lagune, die höchsten Wasserfälle und die tiefste Schlucht

Zahlreiche weitere Natur- und Kulturdenkmäler verteilen sich auf das Land und seine geografisch unterschiedlichen Regionen. Im nördlichen Amazonasgebiet wird etwa häufig auch die kleine 30.000-Einwohnerstadt Chachapoyas für ihre Ruhe und gut erhaltene Kolonialarchitektur gelobt, sehr beeindruckend ist die ehemalige präkolumbische Festung Kuelap über dem Tal des Utcubamba in der Nähe.

Nicht weit entfernt liegen auch die beiden Wasserfälle Gocta und Yumbilla, die mit ihren jeweiligen Fallhöhen von fast 800 bzw. 900 Metern zu den höchsten der Erde zählen.

Das Departamento Apurímac im südlichen Zentrum Perus ist ein weiteres natürliches Schmuckstück im Land, hier liegt mit dem Canyon des Río Apurímac die tiefste Schlucht der Welt, der Fluss selbst wie auch der Río Pachachaca eigne sich hervorragend für Rafting.

Ein wahrhaft wunderschönes Kleinod ist der türkis schimmernde Bergsee Usphaqucha im Naturschutzgebiet Santuario Nacional de Ampay im Distrikt Tamburco. Besichtigen in der Gegend kann man auch die Ausgrabungsstätten von Sondor bei Andahuaylas im Distrikt Pacucha und Sayhuite bei Abancay im Distrikt Curahuasi, gleich um die Ecke liegt die für ihr sauberes Wasser und die schmackhaften Forellen bekannte Laguna de Pacucha.

Felsmalereien am Vulkan, viel Betrieb auf dem Inkapfad, der schmutzige Grenzsee

Das Departamento Ayacucho und seine gleichnamige Hauptstadt liegen ebenfalls im Süden, architektonische Attraktionen sind die Pyramide und der alte Sonnentempel der Inkas in Vilcashuamán.

Die Hauptstadt Arequipa des nach ihr benannten Distrikts weiter südlich gehört ebenfalls zum UNESCO-Welterbe, der dortige Cañón del Colca ist der zweittiefste Canyon der Welt, am Vulkan Coropuna wurden uralte Felsmalereien entdeckt.

Die Küstenstadt Callao in der Mitte des Landes hat ca. 1 Million Einwohner und ist der Hafen Limas, dort befindet sich mit dem „Aeropuerto Internacional Jorge Chávez“ auch der größte Flughafen Perus. In der am stärksten touristisch geprägten Provinz Cusco locken außer dem Publikumsmagneten Machu Picchu auch die Fundstätten Qenko, Pukapukara und Tambomachay täglich Tausende Touristen an, dort wird auch gerne auf dem „Camino Inca“ und den Themenwegen „Ruta Salkantay“, „Inca Jungle Trek“ und „Ruta del Cacao y del Café“ gewandert.

Der heute leider ökologisch in Mitleidenschaft gezogene Titicacasee, den sich Peru mit dem Nachbarland Bolivien teilt, liegt ebenfalls ganz im Süden. Viele Backpacker nutzen den Grenzübergang nach Bolivien in Copacabana und verbinden dies mit einer wunderbaren Tages- oder Halbtagesbootstour am See. Unter europäischen Backpackern gilt übrigens das bolivianische Copacabana noch als Geheimtipp (es beansprucht auch das Original zu sein). Dabei ist der Ort ein Königreich für entdeckungswillige Reisende und selbstvergessene Neo-Hippies mit schmalem Geldbeutel. Hotels und Pensionen sind äußerst günstig.

Peruanische Pyramiden und das heute weltweit populäre Fischgericht Ceviche

Im zentralen Departamento Huánuco ist hingegen der für seine zahlreichen Höhlen bekannte „Parque nacional Tingo María“ ein häufiges Ziel von Naturfreunden, im Departamento Ica ziehen die bereits erwähnten Nazca-Linien, das maritime Schutzgebiet „Reserva nacional de Paracas“ und vor allem die von Dünen umschlossene Oase von Huacachina, in deren Umgebung das ganze Jahr über „Sandrallyes“ mit besonderen Buggys sowie Sandboarding angeboten werden, Besucher aus nah und fern an.

In der nordwestlichen Region La Libertad liegt Trujillo als die in ganz Peru bekannte „Stadt des ewigen Frühlings“, Ausflugsziele in der Umgebung sind die Sonnen- und die Mondpyramide Huaca del Sol und Huaca de la Luna, der Ausgrabungskomplex El Brujo sowie der beliebte Badeort und Surfspot Huanchaco, der auch als Heimat des in ganz Südamerika äußerst populären Fischgerichts Ceviche/Cebiche gilt.

Im nördlichen anschließenden Departamento Lambayeque sind die 26 Pyramiden von Túcume als größte bekannte Ansammlung von Pyramiden aus vorkolumbianischer Zeit die wichtigste Attraktion.

Das Land bietet einfach viel zu viele Attraktionen für nur kurzfristige Aufenthalte

Peru bietet also so viele Sehenswürdigkeiten, dass man das Land ohne Weiteres auch mehrmals besuchen kann, ohne alle gesehen zu haben, man muss sich also zwangsläufig auf einige Gegenden beschränken.

Alleine schon in der Hauptstadt Lima kann man problemlos wochenlang durch Museen wie

  • den archäologischen Komplex Huaca Pucllana,
  • das archäologische Museum Rafael Larco Herrera,
  • das Museum für Archäologie und Anthropologie der Universität San Marcos,
  • das Goldmuseum (Museo d'Oro),
  • das Nationalmuseum (Museo de la Nación) und
  • das Elektrizitätsmuseum (Museo de la Electricidad)

streifen.

Die städtischen Strände der Costa Verde (Grüne Küste) zwischen den Bezirken Miraflores und Chorrillos wie Makaha, Punta Roquitas, Pampillas und Redondo eignen sich mit ihren meist hohen Wellen und viel Wind eher zum Surfen als zum Baden.

Unterkünfte findet man sowohl in Lima als auch in ganz Peru schon ab ca. 8 bis 10 Euro pro Nacht, Essen geht ist ebenfalls sehr günstig und schlägt pro Mahlzeit mit lediglich 3 bis 5 Euro zu Buche, eine Flasche Bier kostet meist um die 1,50 Euro, der Eintritt in Diskotheken etwa ebenso viel, exklusivere Nachtklubs verlangen ca. 4 Euro Eintritt.

Als Reiseland ist Peru nicht mehr so günstig wie aktuell noch Bolivien oder Ecuador, mit ca. 40 Euro pro Tag und Person lebt man jedoch schon ganz gut, allerdings sind Lima und Cuzco die teuersten Städte des Landes, auch für längere Ausflüge werden z.T. hohe Preise von einigen Hundert Euro verlangt. Busse in den Städten kosten pro Fahrt zwischen 40 bis 80 Eurocent, Taxis ca. 2 bis 3 Euro.

Als Backpacker in Peru solltest Du Dich nicht ausschließlich auf Deine Englischkenntnisse verlassen, etwas Spanisch ist dort sehr hilfreich.

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