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Island

Travel Guide


Wieviel kostet ein Flug nach Island?

EINWOHNER

309 Tsd

3 Einwohner / km2

SPRACHE(N)

Isländisch

KLIMA

Gemäßigte Zone

BESTE REISEZEIT

Sommer

Juni - August

ZEITZONE

UTC+0

LOKALE WÄHRUNG

Powered by Yahoo Finance, 23.06.2017 22:17

KOSTEN-LEVEL

Sehr hoch

Weltweit gebührenfrei Geld abheben?

Tagesbudget stark von Region abhängig

LOKALE INFRASTRUKTUR

Ausgezeichnet

Reisekissen für entspannte Überlandfahrten

GLOBAL HAPPINESS INDEX (HPI)

Mittel

Lebenszufriedenheit - Lebenserwartung - Ökologischer Fußabdruck

VISUMSPLFICHT

Nein

Reisepass mind. 6 Monate gültig

Aktuelle Island-Reiseinfos (Auswärtiges Amt)

NATIONALFEIERTAG

17. Juni

LANDESGRÖSSE

103 km2

Ca. 0.1 x die Fläche Deutschlands

Backpacking in Ísland

.. so wird Island von den Locals genannt.

Die ferne und einsame Insel der Feen, Trolle, Schafe, Vulkane und heißen Quellen

Über Jahrhunderte lebten die von den Wikingern abstammenden und heute lediglich gut 325.000 Isländer aufgrund der isolierten Lage ihrer Vulkaninsel kurz vor dem nördlichen Polarkreis relativ abgeschnitten vom europäischen Kontinent und dem Rest der Welt. Lediglich Landwirtschaft und Schafzucht sorgten für ein spärliches Auskommen der bis in die 1950er Jahre relativ armen Bevölkerung, zu dieser Zeit besuchten gerade einmal ca. 4000 Besucher das besonders im Winter eisige Eiland.

Seit den 1990er Jahren verzeichnet Island jedoch stetig steigende Besucherströme, 2012 registrierte man bereist fast 1,5 Millionen Übernachtungen, inzwischen bildet der Tourismus insbesondere im kurzen Sommer den mit 4 % Anteil am Bruttoinlandsprodukt und gut 8% der Beschäftigten zweitgrößten Wirtschaftszweig des Landes. Insbesondere die raue wie einzigartige isländische Natur aus „Feuer und Eis“ zieht dabei den Großteil der Besucher an, durch die geografische Lage auf dem Mittelatlantischen Rücken sowie der Nordamerikanischen und Eurasischen Platte ist Islands Untergrund ständig in Bewegung.

Islands natürliche Wärme und Energie kommen kostenlos aus der Tiefe der Erde

Davon zeugen landesweit 31 aktive Vulkane, welche atmosphärisch gegensätzlich mit gut zwei Dutzend verschiedenen Gletschern kontrastieren, von denen der größte der 8100 km² große und bis zu 900 Meter dicke Plateaugletscher Vatnajökull in dem nach ihn benannten und mit 13.920 km² Fläche größten Nationalpark Europas im isländischen Südosten ist.

Der kontinuierlichen tektonischen Aktivität verdankt Island auch eine weitere Hauptattraktion und einen natürlichen Vorzug. Hunderte von heißen Quellen auf der Insel sorgen in Verbindung mit vielen Flüssen und Wasserfällen nicht nur für zahlreiche Thermalbäder, sondern zusätzlich für eine vollständig regenerative Energieerzeugung, die zu ca. zwei Drittel aus Wasserkraft und einem Drittel aus Geothermie erfolgt.

Einen imposanten Eindruck von der unbändigen Macht dieses Naturphänomens erhältst Du etwa im Haukadalur-Tal in Südisland, wo sich rund um das noch aktive Vulkansystem des Großen Geysirs und des Strokkurs nördlich des Sees Laugarvatn am Fuße des Berges Laugarfjall bei der Gemeinde Bláskógabyggð ein Hochtemperaturgebiet mit vielen regelmäßig alle paar Minuten ausbrechenden Sprungquellen befindet.

Von der Hauptstadt Reykjavík aus die Natur und Kultur Islands entdecken

Das bekannte und gut besuchte Tal ist auch eine Etappe der unter Backpackern und Individualreisenden auf Island populären Rundreiseroute „Gullni hringurinn“ bzw. „Golden Circle“ (Goldener Ring/Goldene Rundfahrt), auf der man von der Hauptstadt Reykjavík aus drei der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Insel bequem in einem 8 bis 9-stündigen Tagesausflug über gut 300 Kilometer Strecke besuchen kann.

Im Rahmen der von verschiedenen Anbietern in unterschiedlichen Varianten für Preise zwischen ca. 70 bis knapp 300 Euro absolvierten Tour werden weitere beeindruckende Naturdenkmäler und Anlagen besichtigt. Namensgeber für die Rundfahrt ist etwa der aus zwei Kaskaden bestehende „goldene“ Wasserfall Gullfoss bei Hrunamannahreppur, die gut 70 Meter tiefe Schlucht, an der erst nach heftigen lokalen Protesten in den 1920er Jahren der Bau eines Kraftwerks verhindert wurde, steht seit 1979 unter staatlichem Naturschutz. Weiter Stationen sind die ehemalige Thing-Stätte im Nationalpark Þingvellir, der Vulkankrater Kerið, der ehemalige Bischofssitz in Skálholt, die heißen Quellen bei Laugarvatn und das geothermische Kraftwerk von Nesjavellir bzw. Hellisheidarvirkjun.

Blumen kurz vor der Arktis, fröhlich singende Einheimische und ganz viele Pferde

Neben den Zielen des „Golden Circles“ gehören einer Umfrage der staatlichen Tourismusbehörde aus dem Jahr 2012 zufolge 9 weitere Orte zu den meistbesuchten Destinationen auf der Insel.

Dazu zählten an erster und zweiter Stelle gemäß ihrer jeweiligen Besucheranzahl die Hafenstadt Akureyri mit aktuell gut 18.000 Einwohnern und dem sehenswerten botanischen Garten „Lystigarður Akureyrar“ als größtes Dienstleistungszentrum im Norden und die gleichgroße Stadt Borgarnes am Borgarfjörður in der Gemeinde Borgarbyggð in der westlichen Region Vesturland, in deren Umgebung aufgestellte Steinmännchen Szenen aus der Egilssaga nachbilden. Nach den bereits erwähnten Stationen des „Golden Circle“ folgt auf vierter Stelle der 40 Kilometer lange Fjord Skagafjörður zwischen den beiden Halbinseln Skagi und Tröllaskagi im Norden, die Gegend ist das Zentrum der Schaf- und Pferdezucht sowie Fischerei in Island, die Bewohner der Orte Sauðárkrókur und Hofsós gelten als fröhlich, gesellig und singfreudig.

Mücken, Fische, Enten und Seeungeheuer, Straßen, Tunnel und Rundstrecken

Rang 5 hat der für seinen Fischreichtum und große Entenpopulation bekannte „Mückensee“ Mývatn bei Skútustaðir im Nordosten inne. Touristisch attraktiv ist der 50 Kilometer von der Hafenstadt Húsavík auf Rang 9 entfernte und 37 km² große See wegen der Lavaformationen und dem Vulkanismus des Zentralvulkans Krafla in der Umgebung, auf die beiden Berge Vindbelgjarfjall und Námafjall führen Wanderwege.

Den sechsten Platz belegt der kleine Fischerort Siglufjörður mit seien lediglich ca. 1.200 Einwohnern, die einst wichtige Heringsindustrie und mit ihr viele Bewohner sind zwar verschwunden, noch immer wird die alte Straße in die Gemeinde als höchst gelegene Ausflugsstraße des Landes geschätzt, der im Jahr 2010 eröffnete Héðinsfjörður-Tunnel hat die Anbindung entscheidend verbessert. Auf Platz 7 liegt die Kleinstadt Egilsstaðir im Gebiet von Fljótsdalshérað in der östlichen Region Austurland. Im nahen See Lagarfljót soll der Legende nach angeblich das Seeungeheuer „Lagarfljótwurm“ hausen, tatsächlich bedeutend ist aber die Lage an der rund um die Insel führenden Nationalstraße Hringvegur/Þjóðvegur 1, der wichtigsten Hauptverkehrsverbindung in Island.

Die Flüge sind noch erschwinglich, die Preise auf der Insel jedoch „gepfeffert“

Noch vor einigen Jahren wählte eine Reisezeitschrift die Strände des südlichsten Dorf Islands Vík í Mýrdal auf Rang 8 zu den schönsten der Welt. Lokalen Sagen zufolge handelt es sich bei den mächtigen Wellen vor der Küste in Wirklichkeit um verwunschene Trolle, die vergeblich versuchen, ihre Boote auf das Meer zu ziehen. Vor der Küste Südislands liegen schließlich die 14 Westmännerinseln (Vestmannaeyjar) auf Rang 10, deren gut 4.200 Bewohner recht gut von Fischfang und -verarbeitung leben.

Die Freude an der landschaftlichen Schönheit Islands wird für Besucher leider ein wenig durch die hohen Preise auf der Insel getrübt. So gelangt man zwar mittlerweile bereits für akzeptable Preise zwischen 250 bis 400 Euro pro Person von Frankfurt am Main, Berlin, Köln/Bonn, Hamburg und München nonstop zum größten internationalen Flughafen „Leifur Eiríksson“ bei Keflavík westlich von Reykjavík.

Im Land selbst ist das Leben jedoch deutlich teurer als in Mitteleuropa, ein Tagesbudget von 50 bis 60 Euro sollte schon als Minimum eingeplant werden, besonders kostspielig sind Bier und Wein mit ca. 6 bis 8 Euro pro Glas, ähnliche Preise gelten für einfache Imbisse, in Restaurants werden meist mindestens ca. 15 Euro pro Mahlzeit fällig. Die günstigsten Unterkünfte findet man für 12 bis 15 Euro pro Tag auf den vielen Campingplätzen, Hostels verlangen ca. 30 bis 35 Euro für die Nacht. Definitiv sparen kann man, wenn man seinen eigenen Schlafsack dabei hat, sonst werden in vielen Einrichtungen zusätzliche Gebühren von ca. 10 Euro für Bettwäsche verlangt.

Praktische Reiseinfos

Island gilt als einer der besten Plätze der Welt für Walbeobachtungen. Diese finden hauptsächlich vor Reykjavik und Húsavík statt, wobei in Húsavík jedoch nur im Sommer.

Das Flugzeug ist in Island eines der Hauptverkehrsmittel. Daher bietet Air Iceland eine Vielzahl an Inlandsflügen an.

Das Mieten eines Autos kann sehr teuer werden; vor allem ein Allradfahrzeug. Es ist allerdings billiger, das Auto vor Ort zu mieten als vorab zu buchen. Unbedingt auf Schäden am Fahrzeug bei der Rückgabe achten. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit außerhalb von Ortschaften beträgt 90 km/h auf asphaltierten Straßen, sonst 80 km/h. Nur in größeren Dörfern gibt es besetzte Tankstellen an deren bar gezahlt werden kann. Meist findet man nur eine einzelne Zapfsäule an der man mit Maestro oder Kreditkarten-PIN tanken kann. Daher, ist es ratsam den Tank nur zur Hälfte leerzufahren und sich wie in allen nordischen Ländern den PIN einzuprägen.

In Island gibt es keine Eisenbahn. Es gibt jedoch zwei ganzjährige Buslinien für die wir einen Touristen-Wochenpass empfehlen. Trampen geht auf der Ringstraße ziemlich gut. Island ist sicher und die Menschen nett.

Es gibt im ganzen Land sowohl betreute, als auch unbetreute Campingplätze. Wildes Campen ist zwar formal nicht erlaubt aber wird in der Regel toleriert.

Das Nightlife ist teuer und Bars schließen wochentags bereits um 1 Uhr. Wochenende geht es bis 4.30 Uhr.

Die größte Gefahr geht in Island von den Naturgewalten aus. Man sollte die Macht der Regenfälle und Stürme auf keinen Fall unterschätzen.

Das GSM-Netz für den Mobilfunk deckt bei weitem nicht ganz Island ab. Entlang der Hauptstraßen hat man aber eine recht gute Chance auf Empfang.

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