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Israel und Palästina

Travel Guide


Wieviel kostet ein Flug nach Israel?

EINWOHNER

7.9 Mio

333,2 Einwohner / km2

SPRACHE(N)

Hebräisch

KLIMA

Subtropen

BESTE REISEZEIT

Frühling & Herbst

März - Mai & September - Oktober

ZEITZONE

UTC+2

LOKALE WÄHRUNG

Powered by Yahoo Finance, 23.06.2017 23:35

KOSTEN-LEVEL

Mittel

Weltweit gebührenfrei Geld abheben?

Tagesbudget stark von Region abhängig

GLOBAL HAPPINESS INDEX (HPI)

Glücklich

Lebenszufriedenheit - Lebenserwartung - Ökologischer Fußabdruck

VISUMSPLFICHT

Nein

Reisepass mind. 6 Monate gültig

Aktuelle Israel-Reiseinfos (Auswärtiges Amt)

NATIONALFEIERTAG

0

LANDESGRÖSSE

22072 km2

Ca. 0.2 x die Fläche Deutschlands

Backpacking in Yisra'el

.. so wird Israel von den Locals genannt.

Der Staat Israel und das arabische Palästina existieren nebeneinander in einem ungelösten Dauerkonflikt, dessen Wurzeln in biblische Zeiten zurückreichen. Die Reise dorthin schärft nicht nur das Verständnis für die Ursachen, sie führt auch zu den Wurzeln abendländischer Zivilisation und in das modernste und weltoffenste Land des Nahen Ostens.

Israel gehört zu Asien, misst von Nord nach Süd maximal 420 km, von Ost nach West zwischen 20 und 116 km. Die landschaftliche Vielfalt reicht von der Mittelmeerküste und dem grünen Bergland Galiläas über den trockenen Jordangraben, die im Winter verschneiten Golanhöhen und die Wüste Negev bis hin zum Toten Meer.

Highlights

Jerusalem und das Tote Meer: Ein Bummel durch die historischen Gassen der Altstadt und Entspannung pur am Toten Meer ist ein Muss für jeden Reisenden.

Tel Aviv und die Küste: Das New York des Nahen Ostens findest Du in Tel Aviv, während die mittelalterliche Vorstadt Jaffa in krassem Gegensatz dazu steht. Außerdem lädt die Küste rund um Tel Aviv alle Sonnenanbeter zum Sonnenbaden ein.

Haifa und Umgebung: Bezauberndes Kreuzfahrerflair erwartet Dich in Haifa und Akko, von wo aus Du Ausflüge bis zur libanesischen Grenze unternehmen kannst.

Galiläa und Golan: Von Nazareths Verkündigungskirche über den Berg Tabor bis zu Entdeckungen am See Genezareth – hier finden besonders Geschichtsinteressierte allerlei Sehenswertes.

Negev und Sinai: In dieser Region stößt Du auf Kabbala-Synagogen, wunderschöne Nationalparks und Drusendörfer an der Grenze zu Syrien.

Autonomes Palästina: Auch hier erwarten Dich sagenumwobene Orte an welchen Du Geschichte hautnah erleben kannst: Entdeckungenauf eigene Faust in Bethlehem, Jericho und Ramallah sind ein Muss für Reisende in Palästina.

Wandern und Trekking

Israels Verein der Naturschützer, die Society for the Protection of Nature in Israel, organisiert ein- und mehrtägige Wanderungen auf wenig bekannten Pfaden in Galiläa, im Golan und im Negev.

Ein großartiger Wanderweg ist der Israel National Trail (INT), www.israelnationaltrail.com, der über 965 km von der syrisch-libanesischen Grenze im Norden bis nach Eilat verläuft. Der Trail ist geeignet für konditionsstarke Hiker und erfordert im Negev Klettererfahrung.

Weitere Wanderwege sind der Jesusweg(von Nazareth nach Capernaum), der Golan Heights Trail, welcher die Golanhöhen vom Berg Hermon bis zum Kibbutz HaOn durchquert, wie auch der Nativity Trail, welchen Joseph und Maria von Galiäa bis nach Bethlehem zurücklegten.

Einen englischen Wanderführer, der auch Tagestouren enthält, hat Jacob Saar verfasst: "Hike the land of Israel - A Complete Guide to the Israel National Trail".

Fortbewegung

Mit dem Bus: Israel verfügt über ein sehr gutes, aber teilweise etwas teures Busnetz mit welchem man das ganze Land bereisen kann. In Westbank und Gaza sind Sammeltaxis / -busse (sog. Sheiruts) üblich. 

Mit einem Sheirut: Ein Sheirut ist ein Taxi für in der Regel 10 Personen. Je nach Situation kann der Fahrer eine feste Route fahren, oder auch eine Gruppe von Personen von einem Ort zum anderen bringen. Am besten findest Du die Sheiruts außen vor den großen Busbahnhöfen. Die Preise für die Fahrt sind nicht verhandelbar und die Fahrer warten oft so lange mit der Abfahrt, bis das Sheirut voll besetzt ist.

Mit dem Zug: Innerhalb der letzten Jahre wurde das Zugnetz in Israel stetig modernisiert. Mittlerweile gibt es InterCity-Verbindungen zwischen einigen großen Städten und einige Regionalbahnen. Große Städte wie Tel Aviv oder Haifa haben mehrere Bahnhöfe. In der Regel fahren die Züge zwei- bis dreimal pro Stunde, jedoch fahren die Züge nur an Wochentagen. Von Freitagnachmittag bis Samstagabend wirst Du also keine Zugverbindung finden. Die Zuverbindungen sind generell teurer als entsprechende Buslinien, dafür bieten sie aber auch einen höheren Grad an Komfort und Sicherheit und sind schneller unterwegs. 

Mit dem Taxi: Taxis sind sehr üblich in Israel: Um sich vom Sheirut abzugrenzen wird das normale israelische Taxi häufig "special" genannt. Sowohl innerorts als auch außerorts sollte der Fahrer stets sein Taxameter verwenden, außer man einigt sich vor der Fahrt auf einen Festpreis. Als Reisender oder Tourist sollte man stets auf das Taxameter achten, da viele Taxifahrer dieses nicht einschalten und unfaire Preise verlangen. Um den Wunsch nach dem Taxameter zu äußern, kannst Du im Zweifel deutlich auf das "moneh" bestehen (hebräisch für Taxameter). Wer trotzdem abgezockt wird kann sich mit Hilfe der Taxinummer außen auf dem Auto bei der lokalen Taxi-Behörde beschweren. Taxifahrer erwarten kein Trinkgeld von Dir!

Per Anhalter: Unter geübten Trampern wird Israel als das einfachste Land zum Trampen gehandelt. Die meisten großen Kreuzungen sind auch in der Nacht gut beleuchtet und bieten somit einen idealen Ort, um mit den Locals in Kontakt zu treten. Ein einfaches Papier- oder Pappzeichen mit Deinem Zielort hilft Dir dabei. Statt Deines Daumens nutzt Du in Israel die ganze Hand mit ein bis zwei Fingen auf die Straße zeigend. Für nur kurze Strecken müssen Deine Finger auf den Boden zeigen. So signalisiert Du den Locals, dass Du keine Langstrecken-Mitfahrt suchst. In Westbank wird Trampen nur zwischen jüdischen Siedlungen bzw. Städten empfohlen, da in der Vergangenheit manche israelische Anhalter von palästinensischen Extremisten entführt wurden. 

Leckereien in Israel

Die israelische Küche ist so vielseitig wie es das Land und dessen Einwohner auch sind. Generell lässt sich festhalten, dass das israelische Essen einem sehr hohen Standard entspricht und man in Israel so gut wie alles finden wird, was das Herz begehrt. Jedoch muss man als Reisender auch bedenken, dass das Essen in Israel relativ teuer ist. Die günstigste Variante wird wohl sein, sich selbst mit Lebensmitteln einzudecken und zu kochen.

In Restaurants kein Trinkgeld zu geben ist verpönt und wird als Zeichen für grausamen Service gewertet. Bei der Menge des Trinkgeldes sind 10% bis 15% in der Regel angemessen, für außergewöhnlich guten Service wird gerne etwas mehr gegeben. Einen Service-Zuschlag bereits in die Rechnung zu integrieren ist nicht mehr erlaubt in Israel und sollte daher nicht bezahlt werden. Manche Restaurant erheben daher in den letzten Jahren eine Security-Fee – Jedoch ist diese nicht verpflichtend und in der Regel bittet man die Bedienung diesen Zuschlag wieder von der Rechnung zu entfernen.

Nationalspeise und fast überall erhältlich ist die beliebte Falafel. Die kleinen Kichererbsen-Bällchen werden in der Regel in einem Pita-Sandwich mit Hummus, Pommes und Salat serviert.

Ein weiteres Liebelingsessen in Israel ist Shawarma. Shawarma ähnelt dem Falafel Sandwich, ist allerdings mit Geflügel oder Lammfleisch gefüllt. Fast überall kannst Du Deine Pita mit vielen weiteren Leckereien füllen, bis diese fast zum Überlaufen gefüllt ist.

Hummus ist ein sehr schmackhaftes Kichererbsenmousse mit Tahin, Limette, Olivenöl und teilweise Knoblauch. In einigen auf Hummus spezialisierten Imbissen oder Restaurants bekommst Du einen Teller Hummus mit Kichererbsen, Pilzen, gehacktem Fleisch und vielem anderen serviert.

Sabich ist ein Streetfood, welches ursprünglich aus dem Irak kommt: Es handelt sich um ein Pitabrot gefüllt mit gekochtem Ei, fritierten Auberginen, Hummus, Tahin und Salat

Koscheres Essen

Die jüdische Religion hat komplexe Regeln bezüglich verschiedener Gerichte und vor allem der Zubereitung von Fleisch. Beispielsweise sind Schwein oder Schalentiere komplett verboten. In der Zubereitung muss beachtet werden, dass Fleisch- und Milchprodukte nicht gemeinsam gekocht werden dürfen oder in einem Gericht gegessen werden. Bei uns besonders beliebte Gerichte wie Cheeseburger, Pizzas mit Fleischbelag oder ähnliches fallen daher NICHT unter koschere Gerichte.

Eine weitere Besonderheit liegt darin, dass am Sabbat kein Feuer gemacht werden darf: Daher ist nur kaltes oder lange gesimmerte Gerichte sind erlaubt.

Tipps

Für Fotografen sind Israel und Palästina ein Traum, nicht nur wegen der Motive. In handfeste Schwierigkeiten kann man nur geraten, wenn man am Shabbat an der Klagemauer oder gar im Jerusalemer Orthodoxenviertel Mea She'arim Aufnahmen machen will. Orthodoxe Juden mögen es generell nicht, abgelichtet zu werden.

Auch wenn warmes Wetter zu luftiger Kleidung verlockt - beim Besuch der Gotteshäuser sollte man sich generell dezent anziehen. Denn so locker und leger die Kleidervorschriften in Tel Aviv auch sind, wo man in Shorts und Top durch die Stadt zum Strand geht, so streng sind sie, wenn man religiöse Stätten besucht.

Der israelisch-arabische Konflikt entlädt sich in Terroranschlägen, auch gegen Zivilisten - dagegen gibt es keinen Schutz, allenfalls einen Schutzengel.

Kritische Gesprächsthemen

Aufgrund der Geschichte Israels sollten gewisse Themen nicht bzw. nur mit Vorsicht angesprochen werden und nicht direkt beim ersten Kennenlernen. Dazu gehört verständlicherweise der Holocaust. Zwar ist es bei Überlebenden und Nachkommen durchaus ein viel diskutiertes Thema, jedoch sollte man als Reisender vermeiden, seinen Senf dazuzugeben. Selbstverständlich sollten auch keine Witze über dieses ernste Thema gemacht werden.

Ein weiteres kritisches Thema ist der Konflikt zwischen Israel und Palästina. Sowohl Israelis als auch Araber hört man häufig über aktuelle Geschehnisse und Ereignisse diskutieren und Du wirst mit den verschiedensten Einstellungen konfrontiert werden. Doch auch hier sollte man sich als Reisender eher zurückhalten und den Bewohnern und ihren Erfahrungen gespannt lauschen. Die Einstellungen und Meinungen anderer als Reisender kritisch zu hinterfragen wird Dir keine Freunde machen.

Kerninformationen

Ein Visum ist notwendig. Bei der Einreise ist mit längeren Wartezeiten und Verhören zu rechnen, insbesondere wer arabische Stempel von früheren Aufenthalten in seinem Reisepass hat.

Besondere Impfungen sind nicht nötig. Fürs Sonnenbaden braucht man eine Creme mit hohem Lichtschutzfaktor und für die Nase Sunblocker. Bei langen Besichtigungstouren in praller Hitze sollte man eine Kopfbedeckung tragen, um sich vor einem Sonnenstich zu schützen.

New Israeli Sheqel heißt die israelische Währung. Sie ist unterteilt in 100 Agorot. Im Umlauf sind Banknoten zu 20, 50, 100 und 200 NIS.

Israel ist eine multikulturelle Gesellschaft - aus etwa 140 Nationen stammen die Bürger des Staats. Es herrscht ein mediterranes Klima, das im Sommer an der Mittelmeerküste von einer steten Brise gemildert wird, während sich in Jerusalem wie unter einer Glocke die heißte Luft staut und sich kein Lüftchen bewegt. Die heiße Jahreszeit steigert sich in Eilat am Roten Meer - angenehm warm im Winter - im Juli und August mit Temperaturen von 42 °C und mehr bis zur Unerträglichkeit.

Die Zeit, in der man mit Regen rechnen muss, reicht von Ende November bis Anfang März. Die durchschnittlichen jährlichen Niederschlagswerte sind in Jerusalem 486 mm, in Tel Aviv 539 mm, in Haifa 601 mm und in Eilat 25 mm. Im Frühjahr und Herbst weht gelegentlich ein trockener und heißer Wind, der Sharav. Das Klima in der Negev ist - wie in allen Wüsten - zu jeder Jahreszeit von gewaltigen Temperaturunterschieden zwischen Tag und Nacht gekennzeichnet.

Die Wintermonate sollte man nicht gerade für eine Israelreise auswählen, es sei denn, man möchte nur in Eilat am Roten Meer faulenzen. Dort ist es selbst im Dezember noch warm, während es im Rest des Landes häufig regnet und eiskalt wird.

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