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Vanuato und Neukaledonien

Travel Guide


Wieviel kostet ein Flug nach Vanuatu?

EINWOHNER

222 Tsd

18,2 Einwohner / km2

KLIMA

Tropen

BESTE REISEZEIT

Winter

April - Oktober

ZEITZONE

UTC+11

LOKALE WÄHRUNG

Powered by Yahoo Finance, 23.06.2017 14:20

KOSTEN-LEVEL

Mittel

Weltweit gebührenfrei Geld abheben?

Tagesbudget stark von Region abhängig

GLOBAL HAPPINESS INDEX (HPI)

-

Lebenszufriedenheit - Lebenserwartung - Ökologischer Fußabdruck

ELEKTRIZITÄT

Typ I

Reiseadapter: NOTWENDIG

NATIONALFEIERTAG

30. Juli

LANDESGRÖSSE

12189 km2

Ca. 0.1 x die Fläche Deutschlands

Backpacking in Vanuatu

.. so wird Vanuatu von den Locals genannt.

Die zwei benachbarten Inselgruppen Vanuatu und Neukaledonien liegen beide in der Südsee bzw. im Südpazifik vor der Ostküste Australiens. Zum weiter nördlichen Vanuato gehören insgesamt 83 Inseln mit einer Gesamtfläche von gut 12.000 km² und etwas über 250.000 Einwohnern.

Zum weiter südlich gelegenen Neukaledonien zählen die 6 Inseln Grande Terre, Lifou, Maré, Île des Pins, Tiga und Walpole mit einer Gesamtfläche von fast 19.000 km² und zusammen knapp 270.000 Einwohnern.

Briten und Franzosen entdeckten und beherrschten die „Islands“ über lange Zeit

Nachweislich besiedelt wurden beide Inselgruppen ab etwa 1500 bis 2000 vor unserer Zeitrechnung von Melanesiern, Polynesiern und den Kanak. Nach der Entdeckung durch Europäer im Laufe des 17. Jahrhunderts gelangten sowohl Neukaledonien als auch Vanuatu im 19. Jahrhundert zunächst unter britisch-französische Kontrolle und dann zum jeweiligen Kolonialreich der beiden seinerzeit größten Seemächte. Während Vanuatu bereits seit 1980 ein souveräner Staat ist, bildet Neukaledonien noch immer eine „Überseegemeinschaft mit besonderem Status“ Frankreichs, über die vollständige Unabhängigkeit sollen mehrere Referenden in den nächsten Jahren entscheiden.

Die beiden Hauptstädte sind die wichtigsten Einfallstore und Verkehrsknotenpunkte

Die Anreise zu den Inseln erfolgt in der Regel über deren jeweiligen Hauptstädte Nouméa (Neukaledonien) und Port Vila (Vanuatu), wo sich die einzigen internationalen Flughäfen der Inselgruppen befinden. Vom Flughafen La Tontouta gut 50 Kilometer von Nouméa in Païta gibt es direkte Verbindungen nach Auckland, Brisbane, Osaka, Papeete, Seoul, Sydney, Tokio und Wallis. Vom Bauerfield Airport bei Port Vila gelangt man mehrmals wöchentlich nach Brisbane, Nouméa und Port Vila werden mehrfach am Tag gegenseitig angeflogen, was „Inselhopping“ zwischen den „Islands“ möglich und verlockend macht.

Die Hauptstädte sind mit knapp 100.000 (Nouméa) bzw. ca. 50.000 Einwohnern (Port Vila) jeweils die größten, wirtschaftlich und infrastrukturell wichtigsten Städte der Inseln, sie dienen mit ihren Busbahnhöfen und Fährhäfen auch als Verkehrsknotenpunkte für die Weiterfahrt. In Nouméa starten die Busse vom Gare Routière Moselle und der Station Desmazures, die Schiffe vom Gare Maritime des Îles nach Lifou, Maré und zur Île des Pins. In Port Vila gibt es diverse privat betriebene Buslinien sowie den Kreuzfahrthafen etwa 3 Kilometer außerhalb der Stadt.

Spezialitäten aus Wald und Meer, interessante Getränke ganz ohne Promille

Auch ein Hostel oder höherklassige Unterkünfte findet man in den beiden Hauptstädten recht mühelos, in Nouméa beispielsweise in der Rue Pasteur Marcel Ariège oder am Pointe Magni, in Port Vila u.a. in der Devils Point Road und der Teouma Road.

Gastronomische Angebote mit einheimischer oder internationaler Küche gibt es in den Zentren ebenfalls in großer Auswahl, beide Landesküchen sind ähnlich und artverwandt, wobei Obst und Gemüse in Neukaledonien etwas teurer sind als in Vanuatu. Viel zum Einsatz kommen die stark stärkehaltigen Wurzeln und die proteinreichen Blätter der Taro-Pflanze. Typisch sind etwa in Bananenblättern unter der Glut gegarte Gerichte aus Taro, Yams, Kohlblättern und Kokosnussmilch mit Fisch, Meeresfrüchten oder Fleisch, die in Vanuatu „Lap Lap“ und in Neukaledonien „Bougna“ genannt werden. Unbedingt probieren sollte man auch das aus dem Pfeffergewächs „Kava“ gewonnene traditionelle Getränk, welches zwar alkoholfrei ist, aber trotzdem entspannend sowie leicht euphorisierend und schmerzstillend wirkt.

Vorsicht walten lassen sollten Individualreisende jedoch beim Konsum von Trinkwasser, das dessen Qualität größtenteils mangelhaft ist.

Wassersport in traumhaft tropischer Umgebung ist der größte Publikumsmagnet

Zu sehen und zu unternehmen gibt es auf beiden Inselgruppen reichlich, ein Hotspot für den Tauchtourismus ist etwa die nur knapp 4 km² große Insel Espiritu Santo (Vanuatu), beliebt bei Besuchern sind auch Wanderungen zu den beiden noch aktiven Vulkanen Mount Yasur auf Tanna und Lombenben auf Ambae.

Im Vanuatu Cultural Centre in Port Vila ist das sehenswerte Nationalmuseum mit Ausstellungsstücken zur regionalen Kultur wie etwa den aufwendigen Toten- und Beerdigungsmasken sowie den traditionsreichen Sandzeichnungen untergebracht.

Das Gegenstück in Neukaledonien hierzu ist das im Mai 1998 eröffnete Tjibaou Kulturzentrum auf der Halbinsel Tina im Osten von Nouméa nahe des Regionalflughafens Magenta, wo man in Ausstellungs- und Veranstaltungsräumen sowie einem Freilichttheater die klassische Kultur der Kanak-Volksgruppe kennenlernen kann.

Die winzige neukaledonische Insel Îlot Canard in der auch bei Badegästen populären Bucht l’Anse Vata vor Nouméa ist ein beliebter, mit bis zu 30.000 Besuchern pro Jahr aber auch oft überlaufener Treffpunkt für Segler, Surfer und Taucher. Wassertaxis bringen einen zu dem nur 0,02 km² großen Eiland, an dessen Nordküste ein 400 Meter langer Unterwasserwanderweg eingerichtet wurde.

Kein ausgesprochen kostengünstiges, aber landschaftlich einzigartiges Reiseziel

Grundsätzlich sollten Backpacker sich vor Reisen nach Neukaledonien und/oder Vanuato immer klar machen, dass beiden Reiseziele nicht zu den günstigsten Destinationen in Asien, der Südsee und im Südpazifik zählen. Das liegt vor allem daran, dass zahlreiche Produkte, Waren und Güter des täglichen Gebrauchs und auch viele Lebensmittel importiert werden müssen, was deren Preise natürlich nach oben treibt.

Zwar ist die Verpflegung in der Region bei Weitem nicht so teuer wie in zum Beispiel Island (um eine sehr weit entfernte Insel zu nennen), doch gehören die Unterkünfte oftmals eher zur gehobenen Preiskategorie, wie etwa auf der stark touristisch geprägten L'Île des Pins in Neukaledonien. Discounter und große Supermärkte gibt es allenfalls nur vereinzelt in den größeren Städten und Gemeinden, für ein Mittag- oder Abendessen sollte man durchaus um die 10 bis 15 Euro einkalkulieren, in der Trocken- und Hauptreisezeit zwischen Mai bis Oktober u.U. noch mehr.

Mitunter ein wenig günstiger, aber auch nasser wird es in der Regenzeit und Nebensaison zwischen November und April, meiden sollte man hingegen die Zyklonsaison von Dezember bis März. Die Verständigung auf Vanuato ist in der Regel sowohl mit Englisch als auch Französisch möglich, in Neukaledonien kann es außerhalb von Nouméa jedoch schwierig werden, jemanden mit ausreichenden Englischkenntnissen zu finden.

Unterkünfte finden

Hostels und Hotels können über lokale Onlineportale gebucht werden. Dies bietet sich an, weil man sich so gegebenenfalls an den Bewertungen anderer ausländischer Touristen orientieren kann und sich nicht als einziger Gast in einem in die Jahre gekommenen Hotel wiederfindet. Wir empfehlen auch Airbnb für individuellere Unterkünfte in Vanuato und Neukaledonien.



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