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Südafrika

Travel Guide


Wieviel kostet ein Flug nach Südafrika?

EINWOHNER

51.1 Mio

40,3 Einwohner / km2

SPRACHE(N)

Afrikaans

KLIMA

Subtropen

BESTE REISEZEIT

Sommer

Februar - März

ZEITZONE

UTC+2

LOKALE WÄHRUNG

Powered by Yahoo Finance, 27.05.2017 15:47

KOSTEN-LEVEL

Low Budget

Weltweit gebührenfrei Geld abheben?

Tagesbudget stark von Region abhängig

SICHERHEIT VOR ORT

Niedrig

Produkte für sicheres Reisen in Südafrika

GLOBAL HAPPINESS INDEX (HPI)

Niedrig

Lebenszufriedenheit - Lebenserwartung - Ökologischer Fußabdruck

NATIONALFEIERTAG

27. April

LANDESGRÖSSE

1219090 km2

Ca. 3.5 x die Fläche Deutschlands

Backpacking in Suid-Afrika (Afrikaans), South Africa (Englisch)

.. so wird Südafrika von den Locals genannt.

Backpacking in Südafrika

Gemessen am afrikanischen Standard ist das Reisen in Südafrika recht einfach und bequem. Eine Fülle gut und effizient geführter Hotels und Restaurants sowie ein breites Angebot an Dienstleistungen - von der südlichen Spitze des Landes bis hinauf zum turbulenten Johannesburg - tragen zum Wohlbefinden des Besuchers bei. Das Straßennetz gehört zu den besten ausgebauten auf dem ganzen Kontinent, Flugverbindungen bestehen auch zu den entlegensten Orten. Dazu kommt, dass Südafrika dank des schwachen Rand noch immer ein preisgünstiges Reiseland ist, auch wenn sich das zu ändern beginnt.

Südafrika steckt voller Dynamik, nicht nur auf der politischen Ebene. Den Besuchern bietet sich die Gelegenheit, die Geburt einer echt südafrikanischen Kultur in ihrem ganzen Facettenreichtum mitzuerleben, einer Kultur, die in der Zeit der Apartheid bitter vernachlässigt wurde. Das moderne Südafrika orientiert sich nicht mehr in erster Linie an den USA oder Europa, sondern unterstützt offiziell die einheimische afrikanische Kunst, angefangen von Musik, Tanz, Literatur und Theater bis hin zu traditioneller Webkunst, Töpferei und Perlenstickerei.

 

Touristische Highlights und Sehenswürdigkeiten

Kapstadt

Es ist die einzige kosmopolitische Metropole Afrikas. Holländer, Briten, Farbige aller Schattierungen, Südostasiaten, Hugenotten, Deutsche und Osteuropäer sorgen für ein fast 4 Millionen Einwohner zählendes Bevölkerungsgemisch, das sich stolz "Rainbow People" nennt. Schon in den Zeiten der Apartheid gab man sich in Kapstadt liberaler und toleranter als im übrigen Südafrika. In punkto Lebenslust lassen sich Capetonians von keinem Ort des Landes übertreffen - das beweist schon der lebhafte Coon-Karneval.

Die City präsentiert sich als Ansammlung von Hochhäusern aus Glas und Stahlbeton, deren Monotonie immer wieder ältere Gebäude im kapholländischen und viktorianischen Stil auflockern. Idealer Ausgangspunkt für einen Bummel durch die sehr überschaubare Downtown ist das Castle of Good Hope. Das 1679 vollendete sternförmige Bollwerk mit Burggraben und fünf Wehrtürmen ist das älteste Gebäude Kapstadts. Die City Hall teilen sich heute das Cape Town Symphony Orchestra und die City Library. Das nahe District Six Museum erinnert an das einst lebhafte Stadtviertel mit zehntausenden farbigen Bewohnern, die 1966 zu Zeiten der Apartheid vertrieben und deren Häuser abgerissen wurden. Am hübschen Greenmarket Square steht das weiße zweistöckige Old Town House.

Innen kannst du die erlesene Michaelis Collection holländischer und flämischer Meister des 17. Jahrhunderts bewundern, darunter Werke von Rembrandt, Franz Hals und Ruysdal.

Draußen, auf dem alten Kopfsteinpflaster des Platzes, geht es dagegen alles andere als museal zu. Auf dem täglich außer sonntags abgehaltenen Flohmarkt kauft man in Schatten bunter Sonnenschirme farbenprächtige Blumensträuße oder schicke Kleidungsstücke, die vor einem Jahr vielleicht noch in einer edlen Boutique an der Waterfront hingen, in die Jahre gekommene Hippies träumen zwischen afrikanischem Modeschmuck und bunten Tüchern von der Flower-Power-Zeit, junge Rastas verbreiten den süßlichen Duft der "Sterne von Sensemilla" und irgendwo hört man immer Musik.

Ein Abstecher über die Burg Street führt dich zum Koopmans de Wet House. Das georgianische Stadthaus aus dem 18. Jahrhundert mit eleganter Pilasterfassade zeigt eine erlesene Sammlung von Möbeln im kapholländischen Stil, Teppichen, Porzellan und Gemälden aus dem 19. Jahrhundert. Im Gold of Africa Museum befindet sich eine Samllung afrikanischer Goldkunstwerke. Die Groote Kerk ist sehenswert.

 

Die Atlantikküste

Eine Rucksacktour führt über das beliebte Fischerdorf Kommetjie und die kleine Künstlerkolonie Noordhoek, die einen acht Kilometer langen einsamen Strand bietet, zum Chapman's Peak Drive. Diese in den Berg geschlagene Panoramastraße bietet die wahrscheinlich spannendsten zehn Kilometer Wegstrecke in ganz Südafrika, die Aussicht ist herrlich.

Im Fischerdorf Hout Bay lockt eine Bootsfahrt zur Duiker Island, wo rund 5000 Robben leben. Nicht minder faszinierend ist Houts Bay's World of Birds, der größte Vogelpark Afrikas mit rund 3000 Tieren. Vielleicht lässt du aber auch am abgelegenen Sandy Bay Beach alle Hüllen fallen. Die Hauptstraße erreicht beim exklusiven Seebad Llandudno wieder das Meer und führt dann an der Küste entlang nach Camps Bay, einem sehr beliebten Ferienort mit langem Strand und zahlreichen Restaurants. Im Hintergrund ragt die felsige Bergkette der Twelve Apostels Mountain Range auf, die bei Sonnenuntergang in atemberaubenden Farben erglüht.

 

Wandern und Backpacking in Südafrika

Die Möglichkeiten, Südafrika zu Fuß kennenzulernen, sind geradezu paradiesisch, Schwierigkeiten bereitet allein die Wahl, welche der wunderschönen und kontrastreichen Landschaften man durchwandern soll - Hochgebirge, Hochebenen, Wälder, Buschlandschaften, Grassteppen, Strände etc. Vielfältig wie die Landschaften sind auch die Wanderwege und die Wanderangebote. Es gibt Ein-Tages-Touren ebenso wie mehrere Tage umfassende Wanderungen, mit Schwierigkeitsgraden von leicht bis extrem, mit autorisiertem Führer oder ohne - vorbei an Wasserfällen oder glasklaren Bächen und Seen; durch Wildreservate mit der Möglichkeit, wilde Tiere aus nächster Nähe zu beobachten; hinauf auf über 3000 m hohe Berge; entlang der Küste auf von der Sonne gebleichtem Sand; mit Übernachtungen in Zelten, Höhlen oder in Nachbauten von alten Goldgräberhäusern.

 

Kerninformationen

Südafrika besitzt seit dem Inkrafttreten der neuen Verfassung 1994 elf Landes- und Amtssprachen, neben neun verschiedenen Bantu-Sprachen sind das Englisch, das von 35 % der Weißen und 73 % der Asiaten gesprochen wird, und Afrikaans.

Afrikaans, von 1925 bis 1994 neben Englisch die zweite Amtssprache, wird von etwa 90 % der Coloureds und 54 % der Weißen gesprochen. Diese hängen im Allgemeinen sehr an ihrer 'taal' ('Sprache' auf Afrikaans), und 1975 errichteten sie ihr ein pompöses Denkmal auf einem Hügel in der Nähe der Stadt Paarl.

Landeswährung ist der südafrikanische Rand (ZAR bzw. R). 1 Rand enstpricht 100 Cent.

Pro Person dürfen nur 500 Rand in bar ein- bzw. ausgeführt werden, Reisechecks und andere Währungen dürfen in unbegrenzter Zahl eingeführt werden, sind aber bei der Einreise zu deklarieren. Die Zeitzone ist wie in Deutschland. Deutsche und Österreicher benötigen ein Visum.

Das Klima Südafrikas wird durch seine Breitenlage, die angrenzenden Meere und die Höhenlage des Landesinnern bestimmt.

Es unterteilt das Land in vier Klimabereiche:

  • die ständig feuchte Ostküste
  • das sommerfeuchte östliche Binnenhochland,
  • das winterfeuchte Kapland und
  • den ständig trockenen Nordwesten, der zusammen mit einem ganzjährig niederschlagsarmen Gebiet an der Südküste bei Mossel Bay das sommerfeuchte von dem winterfeuchten Gebiet trennt.

Da Südafrika auf der Südhalbkugel liegt, sind die Jahreszeiten denen in Europa entgegengesetzt: Aus dem europäischen Sommer kommt man in das Winterhalbjahr Südafrikas und umgekehrt; Weihnachten fällt zum Beispiel in den Sommeranfang. Generell, ist Südafrika ein größtenteils hochgelegenes heißes Land.

 



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