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Kambodscha

Travel Guide


Wieviel kostet ein Flug nach Kambodscha?

EINWOHNER

15.0 Mio

79,8 Einwohner / km2

SPRACHE(N)

Khmer

KLIMA

Tropen

BESTE REISEZEIT

Trockenzeit

November - Januar

ZEITZONE

UTC+7

LOKALE WÄHRUNG

Powered by Yahoo Finance, 27.05.2017 15:50

KOSTEN-LEVEL

Mittel

Weltweit gebührenfrei Geld abheben?

Tagesbudget stark von Region abhängig

GLOBAL HAPPINESS INDEX (HPI)

Mittel

Lebenszufriedenheit - Lebenserwartung - Ökologischer Fußabdruck

NATIONALFEIERTAG

9. November

LANDESGRÖSSE

181035 km2

Ca. 0.6 x die Fläche Deutschlands

Backpacking in Kampuchea

.. so wird Kambodscha von den Locals genannt.

Kambodscha – Land voller Überraschungen

Kambodscha liegt am Golf von Thailand, zwischen Laos, Thailand und Vietnam. Das Land ist vergleichsweise klein und bietet daher zahlreiche Möglichkeiten, alle Sehenswürdigkeiten und Besonderheiten dieses Königreiches zu erkunden. In alten Tempelanlagen in die Vergangenheit und Geschichte eintauchen, im Hier und Jetzt Spaß in der traumhaften Natur haben oder einfach mal abschalten – als Reisender stehen Dir in Kambodscha alle Möglichkeiten offen.

Die Hauptstadt des Königreiches ist die nahezu drei Millionen Einwohner zählende Metropole Phnom Penh. Außerdem bietet das Land weltweit bekannte Sehenswürdigkeiten wie Angkor Wat und gleichzeitig traumhafte Strände und Buchten für Sonnenanbeter.

Backpacking in Kambodscha

Ein wichtiger Grund für die Beliebtheit Kambodschas ist bislang wenig geschehene kommerzielle Erschließung des Landes durch den Tourismus. Die Unterkünfte sind noch bezahlbar, ebenso wie Essen und Getränke und beispielsweise in Sihanoukville sind die Strände auch in der kurzen Hochsaison nicht überfüllt. Die Bevölkerung ist freundlich zu Fremden aus dem Westen, sogar die Behörden drücken gegen kleines Geld mal ein Auge zu.

Highlights für Deine Reise

Angkor Wat

Der Eindruck eines von Touristen teilweise unberührten Landes lässt sich auf Siem Reap leider nicht ausweiten. Die dort gelegene, bedeutendste Sehenswürdigkeit von Kambodscha Angkor Wat zieht jährlich Millionen von Reisenden und Touristen an. Einen Besuch wert sind die Klosterruinen allemal. Es handelt sich hierbei um eine architektonische Meisterleistung, der Ort strahlt noch heute etwas Geheimnisvolles und Mystisches aus. Nach Möglichkeit empfiehlt sich allerdings ein Besuch während der Regenzeit: Die Stätte ist dann um einiges weniger überfüllt und auch günstiger.

Phnom Penh

Zwar ist die Stadt um einiges kleines als so manche Metropole, doch was Leuchtreklamen, Glitter und Partys angeht kann Phnom Penh fast schon mit New York City mithalten. Du brauchst Dir keine Gedanken über Orientierung zu machen, die Straßen der Hauptstadt sind durchnummeriert und das Spaß- und Amüsierviertel ist kaum zu verfehlen. Aus kleinen Garküchen werden herrliche Köstlichkeiten für wenig Geld gereicht und auf den verschiedenen Night Markets findest Du alles was das Herz begehrt und vielleicht noch mehr.

Auch die jüngste Geschichte spiegelt sich in der Stadt wieder: Die Killing Fields sowie das berüchtigte S-21 Gefängnis sind auch Teil der Kulisse.

Strände im Süden

Im Südosten des Landes ziert kilometerlanger, weißer Sandstrand die Küste. Im echten Backpacker- und Badeparadies in Sihanoukville bietet der Victory Beach vielfältige Wassersportangebote wie Surfen, Kiten oder Tauchen. Die Unterwasserwelt vor der Küste Kambodschas ist märchenhaft. Außerdem wird hier bei ausgelassenen Beachpartys auch mal die ein oder andere Nacht zum Tage gemacht.

Wer es gerne etwas ruhiger hat, der kann sich an den Otres Beach abseilen: Hier bist Du abseits des ganzen Trubels, das Meer ist ruhiger und Du kannst so richtig ausspannen.

Foodie-Tipp: Wem ein Tag am Strand zu langweilig ist, der kann sich nach Kep begeben, ca. drei Stunden von Sihanoukville entfernt. Der kleine Ort bietet neben bunten Kolonialbauten und tollen Märkten vor allem ein reiches Angebot an Fisch und Seafood. Für Leckermäuler gibt es in Kep in den vielen günstigen und trotzdem hervorragenden Restaurants am Hafen alles was das Herz begehrt: Hummer, Garnelen oder andere Feinheiten aus den Tiefen des Meers werden täglich frisch angeboten. 

Strand-Tipp: Einer der schönsten Strand- und Badeorte in ganz Südostasien ist Koh Kong Island in der Koh Kong Provinz. Auf der Insel selbst darf man nicht übernachten, jedoch kann man einen schönen Tagestrip von der Hauptstadt Koh Kong aus unternehmen, um den schneeweisen Sandstrand zu genießen.

Koh Trong bei Kratie

Während Kratie nicht besonders viel zu bieten hat, punktet die Insel Koh Trong vor allem durch Authenzität und Gastfreundschaft: Hier kann man während eines Homestays das tägliche Leben der Einwohner miterleben und den Kontakt zu diesen finden.

Bamboo Island

Die kleine Insel liegt vor der Küste Sihanoukvilles und ist einfach ein toller Ort zum Abschalten. In nur zehn Minuten hat man die Insel durchquert, es ist diesmal also nicht die vielseitige Natur, die es zu sehen gibt, sondern vielmehr die lokale Kultur der Einwohner, die es kennenzulernen gilt. Mit ein bisschen Mühe solltest Du mit den Khmer in Kontakt kommen, kannst Deine Sprachkenntnisse trainieren und Dich an traditionellen kambodschanischen Tänzen versuchen.

Bambusbrücke in Kampong Cham

Jedes Jahr erneut wird in dem Ort eine XXL Bambusbrücke errichtet. Sie verbindet das Festland mit der Insel Koh Paen. Fahrräder, Motorbikes und sogar LKW’s werden von der Brücke getragen. Jedes Jahr zur Regenzeit wird diese Brücke vom Mekong fortgetragen – zu dieser Zeit ist die Insel dann nur per Boot erreichbar. Aber auch jedes Jahr aufs neue nehmen die Einwohner die Arbeit auf sich, die Bambusbrücke wieder neu zu errichten. Aber auch sonst ist das Örtchen mit der hübschen Flusspromenade absolut charmant und reizvoll. Obwohl es die drittgrößte Stadt Kambodschas ist, wird es von den meisten Reisenden und Touristen übersehen: Daher herrscht hier noch richtig authentisches französischen Kolonial-Feeling in den Straßen.
Kampong Cham Tipp: Die Ruinenstätte Nokor Wat ist einen Besuch wert: Highlight hier sind einige Wandgemälde, welche religiöse Folterszenen zeigen.

Battambang

Wer sich abseits der Touristenpfade bewegen möchte sollte unbedingt nach Battambang, auch der ‚Reiskorb von Kambodscha’ genannt. Die Region ist bekannt für Ihre französischen Kolonialbauten und den Reisanbau. Hier erlebst Du das wahre kambodschanische Leben hautnah. Außerdem bietet die Provinz tolle Tempelanlagen, einen Bambuszug und atemberaubende Architektur aus vergangenen Zeiten. Nur wenige Touristen verschlägt es hierhin.

Kampot

Kampot liegt im Süden des Landes und ist bekannt für die Produktion des besten Pfeffers im Lande. Daher sollte man sich auch die Zeit nehmen, eine der Pfefferfarmen außerhalb der Stadt zu besichtigen. Hier lernst Du einiges über die Geschichte einer der besten Pfefferarten der Welt. Außerdem biete sich ein Tagestrip in den Bokor Nationalpark an: Hier kann man herrlich durch den Regenwald wandern und ab und an französische Ruinen begutachten.

Elephant Valley Project

Das Projekt schützt und kümmert sich um misshandelte Elefanten. Zwar sind die Touren nicht gerade günstig, jedoch ist der Preis ja gewissermaßen auch eine Spende für die Tiere und damit absolut gerechtfertigt. Ein Besuch des Resorts ist für all diejenigen genau das richtige, welche den Missbrauch der Tiere egal ob für Arbeitszwecke oder Touristen ablehnen, und somit vielleicht ein bisschen etwas verändern können. Für die Tour ist definitiv festes Schuhwerk zu empfehlen.

Tonlé Sap

Naturfreunde werden rund um den Tonlé Sap, dem größten Süßwassersee des Landes, besonders viel zu entdecken haben. Von Siem Riep aus kann man mit gemieteten Mopeds die traumhaft exotische Szenerie an den Ufern erkundschaften.

Empfohlene Routen

Unentdecktes Kambodscha

Auch wenn die Hauptspots von Kambodscha durchaus bereits von Touristen überlaufen sein können, so gibt es doch so einige versteckte Spots, wo sich noch wenige Touristen hinverirren. Starten könntest Du Deine Tour in Stung Treng, einem kleinen unbekannten Flussabschnitt des Mekong, welcher alles bietet von Delphinen, überflutetem Wald, uralten Ruinen und beeindruckenden Wasserfällen. Von dort aus kommst Du über die gut ausgebaute Straße durch das kambodschanische Hinterland in die Provinzhauptstadt Tbeng Meanchey. Wer ein bisschen Geschichte mit auf seinem Trip erleben möchte, sollte seinen Weg nach Anlong Veng fortsetzen, wo eine bizarre Mischung aus Geschichte der roten Khmer und zeitgenössischen Casino-Chic wartet. Versteckt in den Wäldern von Kambodschas Nordwesten liegt der gewaltige Tempelkomplex Banteay Chhmar mitten im Dschungel. Während Touristen zu den schwimmenden Dörfern nahe Siem Reap strömen, findest Du weit unbekanntere schwimmende Dörfer in der Nähe von Kompong Chhnang. Weiter geht es wieder mit Kultur im Musem in Angkor Borei, voller Statuen, Keramiken und Fotografien der Ausgrabungen. Dein weiterer Weg führt dich auf die malerische Insel Koh S’dach archipelago, wo Du Kambodschas traumhafte Küste erleben kannst. Zum krönenden Abschluss kannst Du dann in Koh Kong im Areng Valley allerlei sportlichen Aktivitäten nachgehen, Trekking, Kayaking und Mountainbiking sind besonders beliebt. Wer das Tal erkunden möchte, sollte sich Zeit für eine Tour von vier bis sieben Tagen nehmen.

Natur Pur in Kambodscha

Für Naturfreaks hat Kambodscha einiges zu bieten. Beginnen kannst Du Deinen Trip in Kratie, wo Du in der Nähe von Kampie Delphine beobachten kannst. Weiter kannst Du die Gegend mit Ihren Flussinseln, gefluteten Wäldern und schwimmenden Dörfern per Kayak oder Fahrrad erkunden. Von Banlung aus kannst Du im Viracheay Nationalpark trekken gehen, Wasserfälle und einen vulkanischen See in Yeak Laom entdecken. In Sen Monorom kann man das Elephant Valley Project besuchen oder in den umliegenden Wäldern Vögel oder Affen beobachten. Die Ruinen von Beng Mealea sind fast komplett vom Dschungel verschlungen und bieten einen tollen Anblick. Weiter geht die Reise nach Phnom Kulen, wo die Anfänge des großen Angkor Reichs liegen. Von Siem Reap kann man dann die Fähre über den Tonle Sap See nehmen, um nach Battambang zu gelangen. Im Süden des Kardamomgebirges liegt Chi Phat, von wo aus man organisierte Wandertouren durch den Wald zu Wasserfällen und historischen Stätten machen kann. Im Ream Nationalpark kannst Du zum Abschluss noch einmal weiße Strände, Delphine, Vögel und die tolle Mangrovenlandschaft per Boot erkunden.

Die große Kambodscha-Tour

In zwei Wochen kann man sich einen ziemlich guten Überblick über Kambodscha verschaffen, von den berühmten Tempelanlagen bis zu den tollen Stränden im Süden des Landes. Deine Tour startet in der Hauptstadt Phnom Penh, wo Du ein wenig Zeit zur Eingewöhnung hast. In der französischen Kolonialstadt Kratie erlebst Du das Leben am Ufer des Mekong mit seinen schwimmenden Dörfern und Flussinseln. Weiter geht’s dann nach Siem Reap und Angkor, wo Du Dir definitiv ein paar Tage Zeit nehmen solltest, um die Angkor Tempel, aber auch die Umgebung besichtigen zu können. Wo Du jetzt auf den Geschmack gekommen bist, geht die Tour weiter zu mehr Tempeln: Der beeindruckende Preah Vihear Tempel ist absolut einen Besucht wert, außerdem locken noch weitere Tempelanlagen im Dschungel (Beng Mealea und Koh Ker), falls Du noch nicht genug hast. In Battambang kannst Du Dich im entspannten Nachtleben von der vielen Kultur erholen. Wer Lust auf mehr Party hat, kann nach Sihanoukville weiter, von wo man außerdem auf die hübschen Inseln vor der Küste kommt. Auch von Kep aus kann man schöne Inseltrips unternehmen, beispielsweise nach Koh Tonsay (engl: Sleepy Rabbit Island). Den krönenden Abschluss Deiner Tour findest Du in Kampot, einer hübschen Stadt am Flussufer, umgeben von einer bilderbuchartigen Landschaft.

Essen in Kambodscha

Zwar mag es nicht die außergewöhnlichste Küche Südostasiens sein, jedoch hat die Khmer Küche doch etwas für sich: Sie ist stets sehr sättigend und günstig. Meist bekommt man entweder Reis oder Nudeln als Beilage. Im Gegensatz zu anderen Ländern wird in Kambodscha schwarzer Pfeffer der Chili vorgezogen – doch auch Chilis werden als Beilage serviert zum Verfeinern. Die Khmer lieben vor allem stark saure Geschmäcker, doch es lassen sich auch thailändische und vietnamesische Einflüsse ausmachen.

  • „Prahok“ – Die ist den meisten Gerichten verwendete Fischpaste ist für den europäischen Geschmack zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig.
  • „Amok“ – Im Zweifel das berühmteste kambodschanische Gericht. Es handelt sich um ein Curry-Gericht auf Kokosmilch-Basis, welches aber nicht so scharf wie seine thailändischen Verwandten ist. In der Regel wird es mit Hühnchen, Fisch oder Shrimps und Gemüse serviert und ist äußerst köstlich!
  • „K’tieu“ – Eine Nudelsuppe, welche meist bereits zum Frühstück serviert wird. Teilweise wird sie mit Schwein, Rind oder auch Seafood angeboten und je nach Wunsch mit Limettensaft, Chili, Zucker oder Fischsoße verfeinert.
  • „Somlah Machou Khmae“ – Eine süß-saure Suppe mit Ananas, Tomaten und Fisch. Diese Suppe wird häufig von Frauen am Straßenrand verkauft und wird heiß und mit Khmer Nudeln („Nom Banh Chhok“) serviert.
  • „Sarch Ch’rouk“ – Ein weiteres Frühstücksgericht, wie man es in Europa nicht erwarten würde: Dabei handelt es sich um Reis mit (häufig) gegrilltem Schweinefleisch und in Essig eingelegtem Gemüse.
  • „Saik Ch’rouk Cha Kn’yei“ – Gebratenes Schweinefleisch mit Ingwer, wobei der Ingwer weniger als Gewürz und vielmehr als Gemüse verwendet wird in der kambodschanischen Küche. Sehr lecker und fast überall erhältlich.
  • „Lok Lak“ – Kleingehacktes Rind, kurz gekocht. Wahrscheinlich geht dieses Gericht bis in die französische Kolonialzeit zurück, es wird mit einem Dip aus Limettensaft und schwarzem Pfeffer gereicht.
  • „Mi / Bai Chaa“ – Gebratene Nudeln oder Reis, zwar nichts besonderes aber doch ein solides Essen für Reisende: Man weiß immer, was man bekommt.
  • „Trey Ch’ein Chou ’Ayme“ – Gebratener Fisch mit einer süßen Chili Soße und Gemüse.
  • „K’dam“ – Krebsfleisch mit schwarzem Pfeffer, besonders im Süden des Landes in Kampot populär.
  • „Pong Aime“ – Süße Khmer Desserts, die an den meisten Verkaufstständen erhältlich sind. Es gibt eine große Auswahl und die kleinen Süßigkeiten werden mit Eis, süßer Kondensmilch und Zuckerwasser serviert.
  • „Tuk-a-loc“ – Ein gemixter Drink aus Früchten, rohem Ei, gesüßter Kondensmilch und Eis.
  • „Happy Pizza“ / „Happy Shakes“ – An einigen Ecken Kambodschas wirst Du auf „Happy Restaurants“ treffen, die verschiedene Happy Gerichte servieren. Dabei handelt es sich allerdings nicht um besonders leckere Gerichte, sondern um eine Verfeinerung dieser mit (illegalen) Kräutern oder Pilzen. !!Achtung!! Der Konsum von Drogen ist illegal und wird schwer bestraft.

Außerdem findest Du auf den Märkten je nach Saison immer günstige und ausgesprochen leckere Früchte, die in keinem Verhältnis zu den Früchten in Deutschland stehen.

Natürlich haben die Khmer aber auch ein paar seltsame Essgewohnheiten und Spezialitäten: Da wären „schwangere Eier“ (Enteneier mit Embryo, Du kannst entscheiden wie alt der Embryo in Deinem Ei sein soll...:/), aber auch wuseligeres wie Spinnen, Grillen oder Wasserkäfer. Außerdem stehen gegrillte Ratten, Frösche, Schlangen, Fledermäuse, Hunde und auch kleine Vögel zur Auswahl.

Spar-Tipp: Wer sich bei den Drinks zurückhält, kann in Kambodscha von ca. 20 $ am Tag gut leben. Für Drinks jedoch bezahlt man in der Regel einen Dollar, daher sollte man als Sparfuchs nicht zu tief ins Glas gucken!

Von Hier nach Da

Eine durchaus komfortable Art von A nach B zu kommen sind die Busse, welche meist über eine Klimaanlage und eine Toilette verfügen. Auch über Nacht dürftest Du keine Probleme bekommen: Es gibt Nachtbusse mit einigermaßen bequemen Schlafmöglichkeiten.

Kleinere Motorräder und Motocross-Maschinen sind hier die sinnvollsten und schnellsten regionalen Verkehrsmittel, weil sie eben klein, wendig und billig sind. Insbesondere in Touristenorten wie Sihanoukville gibt es viele sogenannte Motos, die Einheimische und Fremde gegen wenig Geld von A nach B bringen. Die Fahrer sprechen grundsätzlich jeden Weißen an, was manchmal nervig sein kann. Ignoriert sie einfach, wenn Ihr sie nicht braucht, und fangt keine Diskussionen an. !!Vorsicht!! Der Verkehr in den Städten ist ziemlich chaotisch und nicht mit europäischen Standards zu vergleichen. Also immer schön Acht geben!

In Kambodscha nutzt man als Taxi hauptsächlich die Tuk Tuks. Man sollte immer einen Stadtplan (Phnom Penh) dabei haben, um dem Fahrer den Weg zu erklären. Preise selbstverständlich vorher verhandeln und während der Fahrt nicht darauf einlassen, dass der Fahrer plötzlich mehr verlangt

Toleranz und Respekt

Die Einwohner Kambodschas nennen sich Khmer und sprechen eine schwer erlernbare Sprache mit gleichem Namen. Trotzdem muss man keine Verständigungsprobleme befürchten, denn außer in extrem ländlichen Gegenden ist Englisch sehr verbreitet.

Die Khmer sind im Allgemeinen sehr zurückhaltend und tolerant, alleine reisende Frauen können hier relativ sorglos ausgehen. Die Einheimischen sehen in weißen Touristen willkommene Geldbringer, denn davon haben die meisten Khmer viel zu wenig. Im täglichen Leben gibt es daher – außer gegenseitigem Respekt – wenige Gebote oder Verbote. Auch wenn die fremde Lebensweise manchmal stört, als Reisender solltest Du sie annehmen, wie sie ist. Denn Du bist zu Gast in einem fremden Land und Deine Gastgeber empfangen Dich in Ihrem zu Hause.

Ansonsten sollte man immer einen oder zwei Dollar griffbereit haben, wenn man mit dem gemieteten Motorrad unterwegs ist. Denn die Polizei ist hier sehr schlecht bezahlt und freut sich bei Kontrollen über kleine Zuwendungen.

Wege nach Kambodscha

Die meisten Europäer kommen über Bangkok nach Kambodscha, entweder sie nehmen das Flugzeug nach Phnom Penh oder sie entscheiden sich für den Bus. Fernbusse zur Grenze fahren von allen Busstationen in Bangkok und vom Flughafen ab. Man kann über Trat auf dem Landweg nach Sihanoukville kommen, oder über Aranya Prathet die Hauptstadt Phnom Penh erreichen. Bei der Fahrt über Trat musst Du am Busbahnhof Trat den Minibus nach Had Lek nehmen. Dann bist Du an der Grenze, lässt Dir nach dem Ausstempeln bei den Thais dein Visum für Kambodscha geben und kannst direkt per Bus nach Sihanoukville weiterfahren. 

Kontakt zur Außenwelt

Um in Kambodscha zu kommunizieren eignen sich die weitverbreiteten Prepaid SIM-Karten wunderbar: Mobitel ist der größte Anbieter, zum Kauf einer Karte benötigst Du Deinen Reisepass. Außerdem gibt es noch den Anbieter Smart mit gutem Netz und vor allem günstigen Preisen, insbesondere für das mobile Internet.

Außerdem gibt es in fast jeder Stadt und in einigen Dörfern günstige Internetcafés, in welchen man für ca. 0,5 – 1 US-Dollar pro Stunde surfen kann. Auch WiFi wird immer beliebter und ist daher oft an unerwarteten Orten (z.B. Tankstellen) verfügbar.

Reisevorbereitung

Deutsche oder Österreicher brauchen sich nicht vor Reiseantritt mit Visaangelegenheiten und Konsulat-Besuchen zu beschäftigen. Zur gültigen Einreise benötigt man nur einen gültigen Reisepass. Bei der Einreise erhältst Du dann das sogenannte Visa on Arrival, welches für einen Aufenthalt von einem Monat gültig ist. Wer länger bleiben möchte, kann sich durch eine der zahlreichen Visaagenturen drei, sechs oder zwölf Monate Verlängerung besorgen. 

Die beste Reisezeit ist für Hitzeempfindliche der deutsche Winter. In Dezember, Januar und Februar fällt kein nennenswerter Regen und die Temperaturen gehen auf deutsche Sommerwerte zurück. Wem Regen und hohe Luftfeuchtigkeit nichts ausmachen, der kann zu jeder Jahreszeit das Reich der Khmer entdecken. 

Die Landeswährung in Kambodscha ist der Riel. Etwa viertausend Riel entsprechen einem US-Dollar. Der Vergleich ist wichtig, weil man in Kambodscha auch alles in Dollar bezahlen kann. Wer Geld an einem ATM zieht, wird keine Riel, sondern nur Dollar ausbezahlt bekommen. An die Umrechnung zur Zweitwährung gewöhnt man sich jedoch schnell.

Trotzdem bleibt Kambodscha ein sehr günstiges Land für Reisende. Für Dein Reisebudget solltest Du folgende Preise im Kopf haben: Schon ab 1 Dollar kann man sich mit Glück ein Bett in einem Hostel sichern, Privatzimmer schwanken zwischen 5-13 US-Dollar und komfortable Hotels gibt es ab 12-22 US-Dollar. Das Essen an den Ständen und Garküchen kostet zwischen 0,5 und 2 Dollar, während sich ein Essen in einem Restaurant auf 5-10 US Dollar beläuft.

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