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Cook Islands

Travel Guide


Wieviel kostet ein Flug nach Cookinseln?

EINWOHNER

11 Tsd

48,7 Einwohner / km2

SPRACHE(N)

Rarotonganisch

Englisch

KLIMA

Tropen

BESTE REISEZEIT

Trockenzeit

Juni - Oktober

ZEITZONE

UTC-10

LOKALE WÄHRUNG

Powered by Yahoo Finance, 27.05.2017 15:46

KOSTEN-LEVEL

Hoch

Weltweit gebührenfrei Geld abheben?

Tagesbudget stark von Region abhängig

GLOBAL HAPPINESS INDEX (HPI)

Glücklich

Lebenszufriedenheit - Lebenserwartung - Ökologischer Fußabdruck

VISUMSPLFICHT

Nein

Reisepass mind. 6 Monate gültig

Aktuelle Cookinseln-Reiseinfos (Auswärtiges Amt)

ELEKTRIZITÄT

Typ I

Reiseadapter: NOTWENDIG

NATIONALFEIERTAG

0

LANDESGRÖSSE

242 km2

Ca. 0.1 x die Fläche Deutschlands

Backpacking Cook Islands

Ein dünn besiedeltes Südseeparadies wie aus dem Bilderbuch mitten im Pazifik

In Zentrum des Südpazifiks liegt mit den insgesamt 15 Inseln des unabhängigen, jedoch mit Neuseeland frei assoziierten Staates der Cook Islands ein wahrhaftiges, von tiefblauen Atollen, weißen Sandstränden, bunten Korallenriffen und grünen Kokospalmen geprägtes Tropenparadies.

Geografisch sind die Inseln in zwei Gruppen geteilt, zur südlichen rund um die knapp 70 km² große Hauptinsel Rarotonga samt der Hauptstadt Avarua mit ihren aktuell ca. 5500 Einwohnern zählen die Eilande Atiu, Aitutaki, Mauke, Mangaia, Manuae, Mitiaro, Palmerston und Takutea, zur nördlichen Manihiki, Nassau, Penrhyn, Pukapuka, Rakahanga sowie Suwarrow. Die seit Jahren stark zurückgehende Bevölkerung der Cook Islands beträgt zur Zeit ca. 18.000 Menschen, diesen leben vorwiegend auf Rarotonga (ca. 10.000) und Aitutaki (ca. 2.000). Die restlichen Inseln beherbergen nur wenige Hundert oder lediglich einige Dutzende Einwohner, gänzlich unbewohnt sind Manuae, Suwarrow und Takutea. 

Problemlose Einreise und Verlängerungsmöglichkeiten für deutsche Gäste

Internationale Flugverbindungen auf die Cook Islands von bzw. nach Auckland, Christchurch, Los Angeles und Sydney bestehen nur vom bzw. zum Rarotonga International Airport in Avarua. Die restlichen 8 Flughäfen bedienen lediglich Strecken zwischen den einzelnen Eilanden, die nationale Fluggesellschaft „Air Rarotonga“ verkehrt vor allem zwischen den südlichen Inseln, die nördlichen werden weniger häufig und regelmäßig sowie z.T. nur auf Anfrage angeflogen.

Zur Einreise und dem anschließenden Aufenthalt von bis zu 31 Tagen benötigt man einen gültigen Reisepass sowie ein Rückflugticket, jeweilige Verlängerungen um einen Monat sind bis zu 5 Monaten möglich, für diese muss man sich zwei Wochen der Aufenthaltsgenehmigung bewerben. Die Anreise auf die Cook Inseln kann nur natürlich auch mit Kreuzfahrtschiffen oder mit Segelbooten erfolgen, die größten Häfen befinden sich auf Avatiu und Aitutaki, kleinere Jachthäfen und Anlegestellen existieren aber an den Küsten fast aller bewohnten Inseln. 

Mit Englisch kann man sich hier überall gut verständigen und Souvenirs kaufen

Die offiziellen Amts- sowie Umgangssprachen auf den Cook Islands sind Englisch, das mit der neuseeländischen Maorisprache verwandte Rarotonganisch und das polynesiche Pukapuka. Fast 90 % der seit der Kolonialisierung im 19. Jahrhundert vorwiegend christlich-protestantischen Bevölkerung sind Maori, nur ca. 6,5 % sind anderer Herkunft.

Erstmals besiedelt wurden die Inseln wahrscheinlich durch Polynesier aus Samoa und von den Gesellschaftsinseln im 9. Jahrhundert. Bis heute pflegt man vor Ort traditionelle Kunst- und Kulturtechniken wie den Bau von Trommeln und Booten aus Baumstämmen. Filigrane Holzschnitzereien, großflächige Tätowierungen und Weberei nach überlieferten Mustern und Motiven gehören wie auch das Flechten von Körben, Hüten, Sandalen und Matten aus Kokosfasern zum historischen Erbe. Typisch sind etwa die aus vielen bunten Stoffstücken zusammengenähten Tivaevae-Decken, die meist jedoch nur als Geschenke ausgetauscht werden und nur selten käuflich zu erwerben sind. 

Ein lebensfrohes Volk liebt gesellige Feste, seine Musik, den Tanz und Wassersport

Auch Musik, Gesang und Tanz genießen auf den Cook Islands einen ganz besonders großen Stellenwert. Authentische Eindrücke hiervon erhält man jedes Jahr Ende Juli/Anfang August, wenn die Einheimischen den Unabhängigkeitstag am 4. August lautstark und ausdauernd mit Paraden, Festen und vielen Konzerten beim sehr gut besuchten Te Maeva Nui-Festival feiern.

Weitere sehenswerte regelmäßige Veranstaltungen mit großem Publikumsandrang sind das „Cook Islands Golden Oldies Rugby Mini Festival“ und der sportliche Kanuwettbewerb Te Aito Cook Islands im Mai, das öffentliche Kunstfest „Oceanic Performance Biennial“ und die offenen Bowlingwettkämpfe im Juli. Ende August versammeln sich schließlich Surfer und Wassersportler aller Altersklassen beim einwöchigen „Manureva Aquafest“ auf Aitutaki.

Das nasse Element ist auf den Cook Islands als Freizeitspaß auch sonst allgegenwärtig. Lagunenfahrten mit Glasbodenschiffen oder Schnellbooten werden nahezu überall angeboten, ebenso Tauchtrips in geheimnisvolle Unterwasserhöhlen, Schnorchelkurse für die ganze Familie sowie Angelausflüge und Segeltörns entlang der Küsten oder auf der hohen See.

Traumhafte Trauungen am Strand sind unvergesslich, aber nicht ganz günstig

An Land gibt es nicht weniger zu sehen und zu staunen. So zum Beispiel die Anatakitaki-Tropfsteinhöhlen mit den unzähligen Nestern der nur dort lebenden Kopeka-Vögel sowie die Kaffeefabrik und das Kunsthandwerkszentrum „Fibre Arts Studio“ auf Atiu, das maritime Freilichtmuseum „Cook Islands Whale and Wildlife Centre“ beim Avatiu Harbour und das Kulturzentrum „Te Vara Nui Village“ auf Rarotonga.

Steigender Beliebtheit bei den Besuchern der Cook Islands erfreuen sich auch die geführten Wander-, Trekking-, Rad- und Quadtouren etwa auf dem „Raemaru Mountain Trek“, zum „Punarei Culture Village“ auf Aitutaki oder in das entlegene Hochlanddorf Puaikura.

In den letzten Jahren haben sich die Cook Islands auch als populäres Reiseziel für Hochzeitsgesellschaften und/oder Flitterwochen in romantischem Ambiente herumgesprochen, spezielle Arrangements werden von zahlreichen Veranstaltern vor Ort angeboten.

Der womöglich einzige Wermutstropfen bei Reisen in dieses bezaubernde Stück Südsee sind die nicht ganz billigen Preise für Kost und Logis. Zwar gibt es durchaus eine große Auswahl an Appartements für Selbstversorger, unter 100 Dollar pro Person und Nacht dürfte es jedoch speziell in der Hauptsaison zwischen November und März schwierig werden, etwas zu finden. Auch Hostels verlangen in der Regel mindestens 30 bis 50 Dollar die Nacht, billiger ist zumeist die Vorabbuchung über z.B. Airbnb.



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