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Myanmar

Travel Guide


Wieviel kostet ein Flug nach Myanmar?

EINWOHNER

54.6 Mio

78,9 Einwohner / km2

SPRACHE(N)

Birmanisch

KLIMA

Tropen

BESTE REISEZEIT

Trockenzeit

November - Februar

ZEITZONE

UTC+6:30

LOKALE WÄHRUNG

Powered by Yahoo Finance, 24.06.2017 14:19

KOSTEN-LEVEL

Mittel

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Tagesbudget stark von Region abhängig

GLOBAL HAPPINESS INDEX (HPI)

Glücklich

Lebenszufriedenheit - Lebenserwartung - Ökologischer Fußabdruck

NATIONALFEIERTAG

4. Januar

LANDESGRÖSSE

676578 km2

Ca. 2.0 x die Fläche Deutschlands

Backpacking in Myanma Naingngandaw

.. so wird Myanmar von den Locals genannt.

Myanmar - Land der goldenen Pagoden

Alte Tempelruinen, traditionelle Feste, bunte Märkte, einmalige Wandertouren und beeindruckende Sandstrände - das alles ist Myanmar.

Myanmar, das frühere Birma bzw. Burma, bildet geografisch eine Brücke zwischen indischem Subkontinent und Südostasien. Neben einer Vielfalt an exotischer Natur und Landschaften birgt Myanmar atemberaubende und einzigartige kulturelle Schätze, die einen jeden Reisenden begeistern und in ihren Bann ziehen: Golden leuchtende Tempelspitzen, ein Sonnenaufgang über der U-Bein-Brücke, Nebelschwaden über dem Inle-See und die weitläufigen Tempelfelder von Bagan.

Spirituelle Magie und Zauber prägen Myanmar, welches sich gleichzeitig aber auch im politischen Aufbruch befindet: Nach jahrzehntelanger Isolation wendet es sich heute auf friedliche Weise vom autoritären Regierungsstil ab und öffnet sich dem Westen. Gleichwohl ist das Land noch immer ein Refugium traditioneller Lebensweisen. Die Menschen sind freundlich, geprägt von tiefer Spiritualität und einem im Alltag verwurzelten Buddhismus. Die politische Entwicklung ermöglichte auch ein vereinfachtes Reisen in Myanmar, obwohl es nach wie vor zu Einschränkungen und Schwierigkeiten kommen kann.

Die Bevölkerung Myanmars zeichnet sich durch ihre, selbst für Südostasiatische Verhältnisse, große Offenheit, Freundlichkeit und Herzlichkeit aus, als Gast fühlt man sich direkt willkommen. 

Backpacking in Myanmar

Myanmar ist für Backpacker sehr gut geeignet, da das Transportsystem gut ausgebaut ist und man günstig von A nach B kommen kann und übernachten kann.

Allerdings sollte man die entsprechenden Transportmittel und Unterkünfte im Voraus buchen, für spontane Backpacking-Touren ist das Land nicht empfehlenswert. Ebenso ist die Nachfrage inzwischen größer als das Angebot, weshalb es sich empfiehlt, rechtzeitig alle Fahrten bzw. Flüge und Übernachtungen zu buchen.

Manche Transporte in Myanmar können zum Teil sehr lang und auch kompliziert, sodass es sich empfiehlt, manche Strecken auch per Flugzeug zu überwinden.

Backpacking in Myanmar ist in jedem Fall ein Erlebnis. Egal, ob man als unerfahrener Reisender die beliebtesten Reiseziele abklappern möchte, oder als Profi mal abseits der gängigen Touristenrouten unterwegs sein möchte – auf reisende Partytouristen wie in Thailand oder Laos trifft man in Myanmar eher nicht.

Beliebte Destinationen 

Die meisten Sehenswürdigkeiten befinden sich in und um Mandalay herum, im Norden des Landes. Folglich ist das auch die Region, auf welche sich die meisten Touristen während ihrer Reise konzentrieren.

Yangon (Rangoon)

Die größte Stadt Myanmars war bis 2005 die Hauptstadt der Landes und ist noch heute dessen industrielles Zentrum. Hauptattraktion hier ist der Shwedagon, der wichtigste Sakralbau bildet das religiöse Zentrum Myanmars. Besonders während Dämmerung und Sonnenuntergang gibt dieser goldene buddhistische Tempel ein beeindruckendes Bild ab.

Außerdem bietet die Stadt einige interessante Märkte und viele authentische Teehäuser, die zum entspannen und Menschen beobachten einladen. In Yangon brodelt es nur so vor Leben. Hier bekommt man einen ersten Eindruck eines Landes mit über 130 verschiedenen ethnischen Gruppen. Es ist nicht ganz einfach die vielen Eindrücke und Erfahrungen zu verarbeiten. 

Die Kyaikto Pagode (Golden Rock) ist einer der heiligsten Orte in Myanmar und nur ein paar Stunden von Yangon entfernt – sehr beeindruckend.

Fun Fact Yangon: Motorräder sind in Yangon gesetzlich verboten. Einem Gerücht zu Folge hatte ein angesehener Vertreter des birmanischen Militärs einen Motorradunfall und entschied daraufhin, Yangon könne genauso gut ohne diese lärmenden Maschinen auskommen.

Mandalay

Mandalay ist in vieler Hinsicht chaotischer als Yangon: Viele lärmende Generatoren zur Stromversorgung der Häuser wie auch viele Motorräder prägen das Stadtbild. Jedoch spielt sich auch hier das Leben auf der Straße ab und macht diese zu einem sehr atmosphärischen und interessanten Ort.

Hauptsächlich dient Mandalay als Basis für Tagesausflüge in der näheren Umgebung. Zu den Attraktionen Myanmars zählt die Stadt Amarapura, die nur 11 km südlich von Mandalay entfernt ist. Die Stadt, die auch als "Stadt der Unsterblichen" bezeichnet wurde, bietet den Wachturm und das Schatzhaus des alten Königspalastes, ebenso einen chinesischen Tempel, eine Pagode und ein Kloster. Am Rande von Amarapura liegt der Taungthamansee, der die längste Teakholzbrücke der Welt hat. Die U Bein Brücke ist 1,2 km lang und die älteste dieser Art. Wer sich einen Platz ergattert, kann von hier aus einen der wunderschönen Sonnenuntergänge genießen.

Eine weitere Sehenswürdigkeit stellt der Mandalay Hill dar, der eine herrliche Aussicht bietet. Auch hier lohnt sich ein Aufstieg am Nachmittag, um zu bewundern, wie sich das schöne Abendlicht über das Umland legt.

Mandalay Tipp: Der Ayeyarwady-Fluss schlängelt sich an der Stadt entlang. Für eine Weiterreise nach Bagan ist eine Schiffsreise eine gelungene Abwechslung, auch wenn der Preis dafür um einiges teurer ist als eine Busfahrt. 

Bagan (Pagan)

Bagan ist eine historische Königsstadt und heute DIE Touristenattraktion Myanmars. Die über 2000 Tempel liegen am östlichen User des Ayayarwady-Flusses und bilden eine der größten archäologischen Stätten Südostasiens. Ob mit einem Guide und Pferdekutsche oder auf eigene Faust – auf jeden Fall sollte man sich diese beeindruckenden Anlagen nicht entgehen lassen. Besonders bei Sonnenuntergang verbreitet sich eine unglaubliche Stimmung. Manche Tempel können zu dieser Zeit bestiegen werden und bieten tolle Ausblicke über das Areal.

Nur einen Tagesausflug entfernt befindet sich Mount Popa. Rund 75 km südöstlich von Bagan ragt der Berg senkrecht aus dem Boden und gilt als Herz von Myanmar, auf dem man Kraft und Weisheit empfängt.

Inle Lake

Der Inle See ist ungeheuerlich schön und aufgrund seiner Lage in den Bergen auch etwas kühler als andere Regionen. In der näheren Umgebung leben mehr als 30 Bergstämme. Der See ist 22 km lang, 10 km breit und die tiefste Stelle beträgt nur 3 Meter. Die "Beinruderer" sind markant für diesen See. Um eine Hand frei zu haben, wird das Paddel mit einer Hand gehalten und dem Bein bewegt.

Das Fahrrad ist hier Hauptverkehrsmittel und ist für Ausflüge in die nähere Umgebung bestens geeignet. Auch Trekking- oder Wanderausflüge sind eine ideale Möglichkeit, Natur und Menschen der Umgebung näher kennenzulernen.

Das Nga Phe Kyaung Kloster liegt auf dem Weg einer Rundreise um den See. Bekannt ist dieses Kloster wegen der "jumpings cats". Das Kloster ist rund 160 Jahre alt und ein interessantes Gebilde. Riesige Teakstämme tragen als Säulen das Dach.

Pindaya

Eine weitere Attraktion Myanmars ist die Pindaya-Höhle. In dieser Tropfsteinhöhle befindet sich eine Pagode mit über 8000 vergoldeten Buddhas. Die Höhle ist bis heute noch ein buddhistisches Heiligtum.

Abseits vom Touristenrummel

Auch wer abseits der Standardrouten bleiben möchte kommt in Myanmar auf seine Kosten. Eine Mögliche Route geht in Richtung Küste, wo man mit Chaungtha und Ngapali auf zwei kleine und unbekannte Strandstädte trifft. Mrauk-U ist ein Tempel Komplex – ähnlich wie Bagan – jedoch um einiges kleiner und unbekannter. Dieses Gebiet ist von Reisenden bislang relativ unerkundet und verfügt daher nur über wenig vorhandene touristische Infrastruktur.

Hsipaw (Thibaw)

Ein echtes Erlebnis ist die Zugfahrt von Mandalay nach Hsipaw. Am besten macht man sich bereits morgens auf den Weg (Taxi/Minivan nach Pyin Oo Lwin und dann ab in den Zug...). Um die nötige Verpflegung braucht man sich keine Sorgen machen, es gibt genügend Möglichkeiten während der Zugfahrt.

Die Fahrt ist nichts für empfindliche Geister: Man überquert riesige Schluchten auf einer alten Brücke ohne jegliche Geländer, besonders wenn der altertümliche Zug Gas gibt kann es sehr wackelig werden und wer am Fenster sitzt sollte sich vor Ästen und Büschen in Acht nehmen. Aber die unglaublichen Landschaften, welche man durchquert, sind das auf jeden Fall wert.

Von Hsipaw aus kann man dann schöne Wanderausflüge unternehmen. In der Nähe gibt es einen schönen Wasserfall mit einer Bademöglichkeit. Am besten fragt man im Ort nach der genaueren Wegbeschreibung, da der Ort allein nur schwer zu finden ist.

Der morgendliche Markt in Hsipaw ist sehenswert. Dazu muss man sich allerdings schon sehr früh aus den Federn wagen – wie fast überall in Myanmar beginnt hier eben auch der Tag mit dem ersten Licht der Sonne. Kein Land für Langschläfer.

Jeden Dezember wird eines großes Fest in Hsipaw veranstaltet. Drei Tage wird "Shan New Year" gefeiert und viele Menschen aus der näheren Umgebung kommen zu diesem Anlass in die Stadt.

Ngapali Beach

Wer keine Lust auf überlaufene Strände hat ist hier genau richtig: in Ngapali Beach findet man als Reisender Ruhe und Entspannung pur in kleinen Hütten am Strand.

Nabule Beach

Traumziel für Strandfans: Wunderschöner, goldener Sandstrand zieht sich entland der Küste nördlich von Dawei City im südlichen Myanmar. Der Strand ist unberührt und natürlich – einfach schön!

Mawlamyine

Die viertgrößte Stadt Myanmars wirkt trotz ihrer hohen Bevölkerungsanzahl wie eine kleine Stadt. Daher lässt sich auch alles wichtige zu Fuß erkunden. Unter den Sehenswürdigkeiten rund um die Stadt sind beispielsweise die Nwa-Le-Bo Pagoda, den Berg kann man entweder mit einer zweistündigen Wanderung erklimmen oder mit einem der vielen Trucks, welche am Fuße auf Mitfahrer warten.

Auch das Pa Auk Taw Ya Kloster ist einen Besuch wert, idealerweise sollte man gegen 10 Uhr morgens ankommen, um 11 gibt es ein gemeinsames Essen mit Hunderten Mönchen.

Hpa-an

Nach einer Wanderung durch die vielen Reisfelder kann man eine der buddhistischen Höhlen voller goldener Buddhas besichtigen oder ein auf dem Berg gelegenes Kloster besuchen.

Hpa-an Tipp: Viele der Guesthouses bieten tolle Tagestrips an, beispielsweise in verschiedene Höhlen mit natürlichen Swimmingpools oder das Kyauk Kalap Kloster in der Mitte eines kleinen Sees.

Pathein

Neben Yangon ist Pathein der wichtigste Hafen in Myanmar und stellt das Export-Zentrum des Landes dar. Die wichtigste Sehenswürdigkeit ist Shwemokhtaw Paya, ein buddhistischer Tempel, welcher der Sage nach bereit 305 v. Chr. Von König Asoka von Indien entworfen wurde und heute aus mehreren Kg Gold, Silber und Bronze sowie Diamanten und Rubinen besteht.

Die traditionellen Schirmverkäufer bieten handbemalte Schirme zu günstigen Preisen an.

Kengtung

In Kengtung sollte man sich den großen Morgenmarkt nicht entgehen lassen, besonders in den frühen Morgenstunden geht es dort geschäftig zu und der Ort ist voller Leben. Traditionell gekleidete Frauen aus den Bergstämmen verkaufen ihre Produkte und einige kleine Stände bieten köstliches Essen an. Ein farbenfroher und interessanter Markt!

Auch die vielen verteilten Bergstämme im Umland kann man mit Tuk-Tuks erreichen und in einem Spaziergang kennenlernen. Leider geht bei solchen Touren das meiste Geld an Führer, Fahrer und Guesthouse-Betreiber statt an die Einwohner der Dörfer.

Inselparadies Myeik Archipel

Für Inselliebhaber lohnt es sich, das Myeik Archipel zu besuchen. Es besteht aus knapp 5000 Inseln, die sich an der Westküste Myanmars befinden. Für viele Touristen ist das Myeik Archipel ein Taucherparadies, allerdings bedarf der Besuch einer Genehmigung. 

Festlichkeiten

Das ganze Jahr über werden im Land Feste und Zeremonien begangen. Viele dieser Feiern sind abhängig von dem gültigen Mondjahr. Deshalb sind die Termine von Jahr zu Jahr unterschiedlich. Die größtenteils an Vollmondtagen stattfindenden oder gipfelnden Feste sind bunt, mitreißend und voller Lebensfreude. Eine Art Volksfeststimmung ist nicht selten. Marktbuden, Showbühnen und Essensstände laden ein zum gemeinsamen Feiern.

Essen in Myanmar

Das burmesische Essen ist eine Mischung aus Chinesischen, Indischen und Mon Einflüssen. Als Basis dient meistens Reis, schwarfe Gewürze und vegetarische Gerichte sind weit verbreitet. Entlang der Küsten ist Seafood besonders beliebt, während im Inland eher eingemachte Fleischgerichte die Speisekarten regieren.

Mohinga– eine Reis / Nudel / Fischsuppe mit Koriander und Chili. Je nach Region variiert der Geschmack von süß bis scharf, vorzugsweise wird das Gericht zum Frühstück serviert. Häufig wird die Suppe als Nationalgericht von Myanmar bezeichnet.

Onnokauswe – Eine Suppe mit dickeren Nudeln und Hühnchen auf Kokosmilch-Basis. Meist wird das Gericht mit eine Vielzahl an weiteren Zutaten serviert, von frittierten Früchten bis hin zu festgewordenem Entenblut.

Laphet thote – ein Salat aus fermentierten Teeblättern und einigen Nüssen. Serviert wird das ganze mit geschnittenem grünen Salat und Reis.

Nan Gyi Thoke – Spezieller Reisnudelsalat mit Hühnchen-Sauce.

Shan food – Die Shan bewohnen die Gegend rund um den Inle See nahe der thailändischen Grenze. Das Essen dieser ethnischen Gruppe ist außerordenltich lecker und exotisch gewürzt. (Achtung scharf!)

Curry – Curry in Myanmar unterscheidet sich deutlich vom Curry der restlichen asiatischen Länder. Im Vergleich zu indischem oder Thai-Curry ist das burmesische sehr scharf und wird sehr heiß serviert. Es enthält keine mildernde Kokosmilch, dafür sehr viele Zwiebeln.

Street Food in Myanmar - Weitere Informationen in unserem Blogartikel :)

Da der Besitz von Öl zum Kochen ein Zeichen von Reichtum war sind die meisten Speisen der burmesischen Küche sehr fettig und ungesund. Vor Ort gibt es allerdings einige chinesische oder thailändische Restaurants, für den Fall, dass man sich mal eine Auszeit gönnen möchte. 

Must-Knows in Myanmar

Restricted Areas: Für Besucher verbotene Gebiete

Der Großteil der touristischen Gebiete befindet sich rund um Mandalay, den Inle See, Bagan sowie einige Stadte wie Yangon im Süden. Abseits dieser für Reisende zugänglichen Regionen gibt es aber auch einige Gegenden, in welchen Besucher des Landes nicht gestattet sind. Einige von diesen Restricted Areas verlangen eine spezielle Genehmigung, andere erlauben keine Übernachtungen. (Grob ausgedrückt: Der bergige Norden und die meisten Grenzgebiete zu Thailand, Laos und Indien gelten als No-Go.)

Außerdem sind die meisten Grenzübergänge auf dem Landweg geschlossen oder nur an wenigen Tagen in eine Richtung geöffnet: Ein Einreise von China, Bangladesh, Indien oder Laos sind nicht möglich. Der einfachste Weg für die Einreise ist per Flugzeug nach Mandalay oder Yangon. 

Geld

Seit einigen Jahren gibt es in Myanmar Geldautomaten - im Moment sind es über 600 Stück - die fremde Kreditkarten akzeptieren. Meistens befinden sich diese an Flüghäfen, in Hotellobbies oder auf großen Märkten. In den bekannten Touristengebieten nehmen außerdem einige Verkäufer Kreditkarten als Zahlungsmittel an. 

An weniger bereisten Orten kann die Suche nach einem Geldautomaten schon einmal etwas komplizierter sein, daher empfiehlt es sich, immer ausreichend Bargeld als "Notgroschen" bei sich zu haben. 

Unterkünfte

Du wirst in Myanmar keine typischen Backpacker-Hostels antreffen, vielmehr musst Du Dich mit Guesthouses und günstigen Hotels abfinden. Auch sind die Preise leider nicht so günstig, wie in anderen südostasiatischen Ländern - eine Übernachtung kostet im Schnitt $ 10-15 pro Zimmer. Die Zimmer sind dabei häufig dunkel, klein und wirken veraltet. 

Aufgrund des großen Ansturms an Reisenden nach Myanmar empfiehlt es sich auf jeden Fall, die Übernachtungen im Voraus zu buchen. Vor allem zwischen Oktober und April können Unterkünfte auch mal ausgebucht sein, das Angebot fällt hinter der Nachfrage zurück. Die Reservierung / Buchung über Internet geht nur bei den wenigsten Anbietern, schneller und einfacher geht es per Telefon.

Internet und Stromversorgung

An manchen Orten ist zwar Internet verfügbar, jedoch leider unglaublich langsam. Außerdem kommt es in Myanmar vergleichsweise häufig zu Stromausfällen - man tut also gut daran, eine Taschenlampe im Gepäck zu haben.

Visum

Für deutsche und österreichische Touristen besteht ein Visumzwang. Ein Visum kann von der Botschaft der Union Myanmar in Berlin ausgestellt werden und gilt nur für die einmalige Ein- und Ausreise. Die maximale Aufenthaltsdauer beträgt 30 Tage.

Da das Interesse für Reisen in Myanmar in der vergangenen Zeit wesentlich zugenommen hat, hat auch die Zahl der Visaanträge drastisch zugenommen, sodass es zu längeren Bearbeitungszeiten kommen könnte. Dies sollte man bei den Reisevorbereitungen unbedingt mit einplanen und berücksichtigen.

Der Reisepass muss bei der Einreise nach Myanmar noch mindestens sechs Monate gültig sein. Weiterhin wissenswert ist, dass die Ein- und Ausreise über den gleichen Grenzübergang erfolgen muss, bei der Ausreise über den Flughafen wird eine Flughafengebühr erhoben.

In manchen Regionen, die an Thailand und Indien angrenzen gibt es nach wie vor bewaffnete Konflikte zwischen Rebellenarmeen und dem Militär von Myanmar, ebenso auch ungekennzeichnete Minenfelder. In der im Norden gelegenen Provinz Rakhine State gibt es bewaffnete Zusammenstöße zwischen verschiedenen ethnischen Gruppen, die dort leben. Vom Reisen in diese Gebiete wird deshalb weiterhin abgeraten.

Klima

Das Klima ist vorrangig tropisch und wechselt zwischen Regen- und Trockenzeit. 

Es kann immer wieder zu See- und Erdbeben kommen und während des Monsuns gibt es oft starke Überschwemmungen und Zyklone in den Küstengegenden.

Verhalten und Kleiderordnung

Ein wichtiger Hinweis für Reisende nach Myanmar ist, dass das Fotografieren von Polizei, Militäreinrichtungen und auch Demonstrationen als provokativ gilt und unter Umständen rechtliche Folgen haben kann. 

Ebenso gilt es, wie auch in anderen (südost-)asiatischen Ländern, das Gesicht nicht zu verlieren. Man sollte sich also stets zurückhaltend und bescheiden verhalten. 

Auch auf die Kleiderordnung sollte geachtet werden, besonders wichtig ist, in Tempeln und Pagoden immer die Schuhe auszuziehen. 

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