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Sambia

Travel Guide


Wieviel kostet ein Flug nach Sambia?

EINWOHNER

13.7 Mio

17,9 Einwohner / km2

KLIMA

Tropen

BESTE REISEZEIT

Trockenzeit

Mai - August

ZEITZONE

UTC+2

LOKALE WÄHRUNG

Powered by Yahoo Finance, 20.07.2017 13:15

KOSTEN-LEVEL

Mittel

Weltweit gebührenfrei Geld abheben?

Tagesbudget stark von Region abhängig

GLOBAL HAPPINESS INDEX (HPI)

Mittel

Lebenszufriedenheit - Lebenserwartung - Ökologischer Fußabdruck

NATIONALFEIERTAG

24. Oktober

LANDESGRÖSSE

752618 km2

Ca. 2.2 x die Fläche Deutschlands

Backpacking in Zambia

.. so wird Sambia von den Locals genannt.

Die berühmtesten Wasserfälle Afrikas

Seinen Namen verdankt der gut 750.000 km² große Staat im südlichen Afrika dem Fluss Sambesi, dessen Victoriafälle bei Livingstone an der Grenze zu Simbabwe als Weltnaturerbe der UNESCO zu den bekanntesten Attraktionen des Landes mit seinen aktuell knapp 14 Millionen Einwohnern gehören.

Auch die restlichen Landesteile Sambias werden von zahlreichen Wasserfällen sowie vielen Gewässern und Sümpfen geprägt, dementsprechend fruchtbar zeigen sich viele Regionen, die nationale Fauna und Flora ist ebenfalls äußerst reichhaltig und vielseitig.

Neben der Landwirtschaft mit den Hauptanbauprodukten Mais und Baumwolle, in der gut 80 % der Bevölkerung tätig sind, spielt auch der Bergbau eine wichtige ökonomische Rolle, hauptsächlich gefördert werden Kupfer und Cobalt.

Der Tourismus wächst stetig, beschränkt sich aber bislang vor allem auf die insgesamt 19 Nationalparks des Landes, viele Experten sehen in Sambia die besten Safari-Möglichkeiten in Afrika. Seit dem Jahr 2000 beträgt die Steigerungsrate bei der Anzahl der Hotels und Restaurants durchschnittlich jährlich ca. 18 %, für Individualreisende etwas problematisch ist jedoch die nur rudimentär ausgebaute Verkehrsinfrastruktur außerhalb der größeren Städte und Ballungszentren.

Sambia als Binnenstaat ohne direkten Meereszugang ist nicht das günstigste Reiseland in der Region, ein normal ausgestatteter Mietwagen kostet gut und gerne umgerechnet etwa 100 Euro pro Tag. Bei den Unterkünften existiert in den Städten die ganze Bandbreite vom teuren Luxushotel für mehrere Hundert Euro die Nacht bis zu kleinen Backpackerhostals für Preise zwischen 5 bis 15 Euro pro Person und Übernachtung.

Die Hauptstadt Lusaka ist modern und eignet sich als Basis für Rundreisen

Das unbestrittene politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Landes ist seine Hauptstadt Lusaka mit aktuell gut 1,7 Millionen Einwohnern, neben dem Regierungssitz und weiteren staatlichen Stellen befindet sich dort auch der „Kenneth Kaunda International Airport“ mit direkten Verbindungen nach Windhoek, Nairobi, London und Dubai. Weitere internationale Luftverkehrsknoten mit Flügen nach Johannesburg, Mbombela und Nairobi sind der „Harry Mwanga Nkumbula International Airport in Livingstone und der Flughafen der Stadt Ndola an der Grenze zur Demokratischen Republik Kongo.

In Lusaka selbst landen jedoch die meisten der ausländischen Besucher Sambias, die angesichts der vorherrschenden Architektur aus Geschäftshäusern, Hotels sowie Dienstleistungs- und Industriegebäuden speziell im Zentrum meist recht erstaunt über so viel Modernität mitten in Afrika sind. In der Hauptstadt kann man u.a. das Lusaka National Museum, das Zintu Community Museum und das anlässlich der im Jahr 1964 erfolgten Unabhängigkeit von Großbritannien errichtete Freiheitsdenkmal besichtigen.

Ebenfalls empfehlenswerte Ausflugsziele sind der Zoo und der botanische Garten im Munda Wanga Environmental Park, Einkaufsmöglichkeiten bieten die Shoppingcenter in der Great East Road und der Cairo Road, authentisches afrikanisches Ambiente die beiden großen Märkte New-City-Markt und Kamwala-Markt.

Ein Flugticket nach Lusaka von Deutschland aus ist für ca. 800 bis 1000 Euro erhältlich.

Bade im „Devil's Pool“

Die sambische Kapitale mit ihren Fernstraßen in sämtliche Provinzhauptstädte ist in der Regel auch der Ausgangspunkt für Rundreisen durch das Land, so etwa nach Livingstone, der alten britischen Kolonialstadt nahe der weltberühmten Victoriafälle. Im dortigen „Victoria Falls Field Museum“ gibt es Informationen zur Geologie des Wasserfalls, im ältesten Museum Sambias, dem 1934 eröffneten und nach dem schottischen Missionar und Afrikaforscher David Livingstone benannten Livingstone Museum werden zahlreiche Artefakte aus archäologischen Ausgrabungsstätten in Sambia ausgestellt.

Bei niedrigem Wasserstand zwischen September und Dezember kann man an den Victoriafällen sogar im natürlichen Bassin des „Devil’s Pool“ an der Kante des Wasserfalls baden.

Staune über Tiere in freier Wildbahn

Im umliegenden und für den Pkw-Verkehr sehr gut ausgebauten Mosi-oa-Tunya-Nationalpark können Selbstfahrer mit dem Leihwagen oder Mitglieder in geführten Gruppen Wildtiere wie Antilopen, Giraffen, Elefanten, Rhinozerosse und Zebras bewundern.

Etwas weiter nördlich liegt mit dem 22.400 km² großen Kafue-Nationalpark der größte Nationalpark in Sambia, aus der Gegend stammt auch das wegen seiner Härte geschätzte Edelholz „Sambesi-Teak“. Bekannt ist der Park vor allem für seine Vorkommen von Wildhunden, Löwen, Hyänen, Leoparden, Zebras, Gnus, Antilopen sowie Wasserböcken und Warzenschweinen.

Nicht jeder Nationalpark in Sambia ist auf viele Besucher und Gäste eingerichtet

Viele der weiteren Nationalparks in Sambia wurden jedoch in den letzten Jahren durch Abholzung und illegale Wilderei stark in Mitleidenschaft gezogen.

Auch Unterkünfte, Einkaufsmöglichkeiten und touristische Infrastruktur sind nur selten vorhanden, sodass man sich als Besucher mit dem Mietwagen möglichst vorher gut über das genaue Angebot vor Ort informieren und ggf. ausreichend Proviant mit sich führen sollte.

Recht gut erreichbar und ausgestattet sind:

  • Der zentrale Lochinvar-Nationalpark nahe der Stadt Monze
  • Der Luambe National Park im östlichen Luangwa Tal
  • Der Südluangwa-Nationalpark beim Ort Mfue, wo sich auch ein regelmäßig bedienter Regionalflughafen befindet
  • Der Untere-Zambesi-Nationalpark an der Grenze zu Simbabwe
  • Sehenswert und für Backpacker auf der Rundreise relativ gut zu erreichen sind auch der West-Lunga-Nationalpark bei Solwezi und Kabompo und der mit lediglich 450 km² Fläche kleinste sambische Nationalpark, der Kasanka-Nationalpark im nördlichen Zentrum, der schon seit den 1980er Jahren professionell touristisch erschlossen ist und über viele Unterkünfte verfügt.

Die beste Reisezeit für die Nationalparks wie ganz Sambia richtet sich nach den dort herrschenden drei Jahreszeiten, in der kühlen Trockenzeit von Mai bis September gibt es angenehme Temperaturen zwischen 15 und 27 °C, in der heißen Trockenzeit in den Monaten Oktober und November werden zwischen 24 und 32 °C erreicht, in der meist sehr schwülen Regenzeit von Dezember bis April fegen oft tropische Stürme über das Land, das Thermometer steigt auf Werte zwischen 27 und 38 °C.



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