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Kuba

Travel Guide


Wieviel kostet ein Flug nach Kuba?

EINWOHNER

11.2 Mio

103,5 Einwohner / km2

KLIMA

Tropen

BESTE REISEZEIT

Winter

November - Mai

ZEITZONE

UTC-5

LOKALE WÄHRUNG

Powered by Yahoo Finance, 27.05.2017 15:47

KOSTEN-LEVEL

Low Budget

Weltweit gebührenfrei Geld abheben?

Tagesbudget stark von Region abhängig

SICHERHEIT VOR ORT

Gut

Produkte für sicheres Reisen in Kuba

GLOBAL HAPPINESS INDEX (HPI)

Sehr glücklich

Lebenszufriedenheit - Lebenserwartung - Ökologischer Fußabdruck

NATIONALFEIERTAG

1. Januar

LANDESGRÖSSE

110860 km2

Ca. 0.4 x die Fläche Deutschlands

Backpacking in Cuba

.. so wird Kuba von den Locals genannt.

Ein einzigartiges Eiland, umtost von den Wellen der See, Politik und Geschichte

Keine andere karibische Insel, außer vielleicht Jamaika ,weckt vermutlich so viele und intensive Assoziationen, wie das mit knapp 110.000 km² größte Eiland der gesamten Karibik und der Kleinen wie Großen Antillen. Kuba ist dabei sowohl perfektes Symbol für karibische Natur, Kultur, Mentalität und Lebensfreude als auch in vielerlei Hinsicht ganz anders als seine Nachbarn.

Geografisch als Verbindung der Kontinentalblöcke Nord- und Südamerika darstellbar, hat die bereits vor ca. 10.000 Jahren durch indianische Völker wie den Siboney und Taino besiedelte und 1492 von Christoph Kolumbus entdeckte Insel in den folgenden Epochen außer durch Hurrikans vor allem politisch viele Schlagzeilen gemacht. Schon die Kolonialisierung Kubas ab dem frühen 16. Jahrhundert unterschied sich von derjenigen im Rest Lateinamerikas. Zwar wurden auch hier die indigenen Ureinwohner in brutalen Kriegen massakriert und durch eingeschleppte Krankheiten stark dezimiert sowie schwarze Sklaven wie Vieh interniert, doch bereits im 17. Jahrhundert waren Mischehen zwischen den jeweiligen Hautfarben sozial weitestgehend akzeptiert. Im 18. und 19. Jahrhundert bestimmten britische Besetzung, wirtschaftlicher Aufschwung, große Sklavenaufstände, Annektionsbestrebungen der USA und drei Dekaden Bürgerkrieg das Geschehen auf Kuba, die endgültige Unabhängigkeit erlangte die letzte spanische Kolonie in der Karibik erst im Jahr 1898.

Kubas Geschichte spürt man an jeder Ecke

Das 20. Jahrhundert begann und verlief ähnlich stürmisch wie die Vergangenheit sowie die tropischen Wirbelstürme, welche die Insel auch aktuell immer wieder heimsuchen. Diverse Diktatoren und Militärputsche, zumeist von US-amerikanischen Konzernen unterstützt und finanziert, sorgten bis in die 1950er Jahre für große gesellschaftliche Unruhe.

Am 1. Januar 1959 erlangte schließlich nach mehreren erfolglosen Versuchen die Guerillatruppe „Movimiento 26 de Julio“ (Bewegung des 26. Juli) unter Führung von Fidel Castro Ruz die Macht in der Hauptstadt Havanna. In den folgenden Jahrzehnten erlebte Kuba eine radikale Umgestaltung: Alphabetisierung, Verstaatlichung, Planwirtschaft und Landreform sorgten zwar für Einbeziehung bislang benachteiligter Bevölkerungsgruppen, verursachten jedoch auch Verfolgung der bürgerlichen Ober- und Mittelschicht und deren massive Flucht von der Insel. Trotz ausgeprägter Proteste und auch militärischer Opposition etablierte das neue Regime seine Herrschaft aber im Laufe der 1960er Jahre und widerstand zahlreichen Attentats-, Embargo- Invasions- und Isolationsversuchen.

Das ökonomische Überleben des Landes zwischen den frühen 1970er und späten 1980er Jahren war jedoch letztlich nur durch die stetige Unterstützung durch die Sowjetunion im „Kalten Krieg“ möglich. Mit deren schrittweisen Untergang verlor Kuba seinen wichtigsten Handelspartner und größte Schutzmacht.

Wegen der in den 1990er Jahren wirtschaftlich wahrhaft katastrophalen sog. „Sonderperiode“ wurde der bis dato eher restriktiv gehandhabte Tourismus als neue Einnahmequelle exponentiell ausgebaut. Kuba ist anders als andere südamerikanische Staaten trotz oft präsenter Armut ein für Ausländer sehr sicheres Reiseland. Straßenkriminalität ist bis auf vereinzelten Taschendiebstahl selten bis unbekannt, die in der schwierigen Phase der 1990er Jahre vielerorts unter dem Schlagwort „Jineterismo“ (Reiterei) anzutreffende Prostitution ist heute bei Weitem nicht mehr so häufig zu sehen.

Der Tourismus hat sich vom Stiefkind zur Stütze des Staats entwickelt

Heute zeigt sich Kuba als selbstverständliches Reiseziel auch für Individualreisende. Nachdem mit internationaler Kooperation zunächst große Zentren für den Pauschaltourismus wie Varadero, Cayo Coco, Playa Santa Lucía, Playas del Este und Playa Guardalavaca entstanden, haben Reformen und Gesetze zugunsten der Privatwirtschaft in den letzten Jahren selbst organisiertes Reisen um einiges einfacher gemacht.

Immer mehr der jährlich ca. 2,7 Millionen Besucher Kubas möchte die Insel auf eigene Faust erkunden, Rundreisen mit dem Mietwagen, Bus oder Zug gehören zum am stärksten wachsenden Segment im Fremdenverkehr. Ein Mittelklasse-Mietwagen, den man in der Hauptsaison zwischen November und März am besten bereits von Deutschland aus bucht, ist je nach Modell umgerechnet für ca. 30 bis 40 Euro pro Tag erhältlich. Günstigere Konditionen sind bei der Buchung vor Ort möglich, allerdings muss man dafür mitunter etwas Wartezeit, Bürokratie und Papierkrieg in Kauf nehmen, auch der technische Zustand der Pkws sollte detailliert überprüft werden.

Billiger reist man hingegen mit dem Bus oder Zug, die staatlichen Busgesellschaften „Astro“ und „Viazul“ verbinden viele Städte miteinander und besitzen zahlreiche Büros, über die aktuellen Preise und Fahrpläne informiert man sich am besten online oder vor Ort. Das von den „Ferrocarriles de Cuba“ bediente öffentliche kubanische Schienennetz erstreckt sich über gut 8.000 Kilometer und wird momentan intensiv modernisiert, Fahrkarten kauft man direkt in den Bahnhöfen. Für ca. 40 bis 50 Euro kann man die längste mögliche Strecke von etwa 1000 Kilometern auf der Insel zwischen Havanna und Santiago de Cuba im Expresszug „Tren No. 1“ in ca. 17 Stunden zurücklegen.

Wer privat übernachtet, lebt günstig, sieht mehr, isst besser und hat Anschluss

Eine besondere Erwähnung im Zusammenhang mit Individualreisen auf Kuba verdienen auf jeden Fall die sog. „casas particulares de alquiler“ (private Mieterunterkünfte). Das sind in der Regel geräumige, saubere und gut ausgestattete Zimmer in Wohnungen von Privatleuten, bei deren Buchung, ähnlich wie bei dem britischen Bed & Breakfast-System, meist auch ein reichhaltiges Frühstück enthalten ist.

Empfehlenswert ist, sich für die erste Nacht eine „casa particular“ bereits online zu buchen, da man eine Unterkunft bei der Einreise nach Kuba vorweisen muss, und bei der Weiterreise nach entsprechenden, häufig auch englischsprachigen Schildern an Häusern Ausschau zu halten. Häufig kennen die Vermieter auch gute private Unterkünfte in anderen Städten und Regionen, die Kosten pro Person und Nacht bewegen sich zurzeit um die 22 bis 25 Euro.

Bei vielen Gastgebern kann man auch recht günstig, qualitativ hervorragend und reichhaltig zu Mittag oder Abend essen, dafür werden etwa 7 bis 8 Euro pro Mahlzeit fällig. Ein großer Vorteil dieser Unterkunftsart ist vor allem der enge Kontakt mit den Einheimischen, die einem stets freundlich mit Tipps und Ratschlägen gerne behilflich sind. Hilfreich hierbei sind natürlich eigene Spanischkenntnisse, die man sich vor der Reise aneignen kann, Englisch wird jedoch auch meist gut gesprochen und verstanden.

Auch andere Backpacker lernt man in den „Casas“ oft kennen, mit denen man sich über Reiseerfahrungen gut austauschen kann. Angesichts der jüngsten politischen Entwicklungen und der vorsichtigen diplomatischen Annäherung der beiden einstigen „Erzfeinde“ USA und Kuba erscheint eine Reise auf die Insel zum jetzigen Zeitpunkt übrigens sehr ratsam, um noch einen authentischen Eindruck zu erlangen. In einigen Jahren dürfte sich das Land vermutlich weitaus touristischer und vermutlich auch kostspieliger präsentieren.

Noch sind Aufenthalte, Unterkünfte, Verpflegung und Reisen auf Kuba recht günstig

Kuba ist nicht nur wegen seiner langen Sandstrände, der tropischen Natur aus Palmen und Plantagen, den vielen historischen Sehenswürdigkeiten und der ausgesprochenen Gastfreundschaft der Bevölkerung bei Backpackern aus aller Welt mittlerweile ein sehr populäres Reiseziel. Auch das immer noch recht günstige Preisgefüge lockt Urlauber mit nicht ganz so großem Budget inzwischen massenhaft auf die Insel des Rums, Kaffees und Zuckerrohrs.

Für zwei Personen kann man ohne den Flug mit ca. 75 Euro pro Tag für Unterkunft, Verpflegung, Transport, Freizeit und Unterhaltung rechnen. Wichtig ist, die Reisekasse in Bargeld mit sich zu führen und nach der Ankunft in „Peso Convertible“ (CUC) umzutauschen, der „Peso cubano“ (CUP) ist hingegen den Kubanern vorbehalten, kann aber mitunter ganz nützlich sein, um manche Produkte und Dienstleistungen noch günstiger zu erhalten.

Kreditkarten werden meist nur von den großen Hotels und in den touristischen Zentren akzeptiert, Bankkarten haben auch häufig ein gewisses Tageslimit.

Internationale Flughäfen mit Direktverbindungen von bzw. nach Deutschland gibt es in Havanna, Varadero, Holguín, Santa Clara, Santiago de Cuba und Cayo Coco, die Flugpreise variieren je nach Jahreszeit zwischen ca. 300 und 800 Euro, teuer ist es meist von November bis März, davor und danach in der Regel eher günstig. Wenig ratsam erscheint hingegen der Reisezeitraum Juni bis November, da es dann verstärkt zu den gefürchteten Wirbelstürmen kommen kann.

Für die Einreise nach Kuba benötigt man einen noch mindestens sechs Monate gültigen Reisepass, die ausgefüllte Touristenkarte, deren eine Hälfte man bei der Ausreise wieder abgeben muss, den spanischen Nachweis über eine Reisekrankenversicherung (von der deutschen Krankenversicherung erhältlich) sowie ein Rückflugticket und die Buchungsbestätigung für die erste Unterkunft.

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