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Bolivien

Travel Guide


Wieviel kostet ein Flug nach Bolivien?

EINWOHNER

10.6 Mio

10 Einwohner / km2

SPRACHE(N)

Quechua

Aimara, Guaraní, Spanisch

KLIMA

Tropen

BESTE REISEZEIT

Winter

Mai - Oktober

ZEITZONE

UTC-4

LOKALE WÄHRUNG

Powered by Yahoo Finance, 24.06.2017 14:18

KOSTEN-LEVEL

Low Budget

Weltweit gebührenfrei Geld abheben?

Tagesbudget stark von Region abhängig

GLOBAL HAPPINESS INDEX (HPI)

Glücklich

Lebenszufriedenheit - Lebenserwartung - Ökologischer Fußabdruck

VISUMSPLFICHT

Nein

Reisepass mind. 6 Monate gültig

Aktuelle Bolivien-Reiseinfos (Auswärtiges Amt)

NATIONALFEIERTAG

6. August

LANDESGRÖSSE

1098581 km2

Ca. 3.2 x die Fläche Deutschlands

Backpacking in Puliwya

.. so wird Bolivien von den Locals genannt.

Ein Nationalheld stand Namenspate für das ursprünglichste Land der Region

Benannt nach dem gemeinsam mit Ernesto Che Guevara (1928-1967) wohl berühmtesten historischen südamerikanischen Freiheits- und Unabhängigkeitskämpfer Simón Bolívar (1783-1830), gehört das stark multiethnisch und multilingual geprägte Land im westlichen Zentrum des Kontinents wie sein geografischer Nachbar Peru heute zu den beliebtesten Reisezielen von Backpackern in Südamerika.

Anders als die berühmten peruanischen Attraktionen Lima, Cusco und Machu Picchu sind jedoch weder die teils sehr unterschiedlichen bolivianischen Landschaften noch die meisten Städte und Gemeinde des Landes auch nur annähernd so überlaufen und überteuert.

Bolivien besitzt zwar außerhalb der touristischen Zentren eine eher einfache Infrastruktur und ein nur rudimentäres Straßennetz, bietet sich aber als noch weitgehend authentische und interessante sowie recht günstige Destination für Individualreisende gerade auch mit kleinerer Kasse an.

Knapp kalkuliert kommt man bereits mit einem Tagesbudget von 10 bis 15 Euro gut aus, wer 20 bis 30 Euro pro Tag zur Verfügung hat, lebt schon fast wie einst die spanischen Konquistadoren „in Saus und Braus“. Mahlzeiten in preiswerten Restaurants kosten lediglich ca. 1 bis 2 Euro, ein 3-Gänge-Menü in teureren Etablissements um die 10 Euro, anderthalb Liter Wasser gibt es für 40, den Kilometer Taxifahrt für 70 Eurocent. Als schönes Souvenir und sinnvolles Kleidungsstück besonders für die mitunter recht kühlen Nächte im Hochland eignet sich ein traditioneller Strickpullover aus der hochwertigen Alpaka-Wolle, den man auf den zahlreichen Märkten des Landes bereits für 8 bis 10 Euro ergattern kann.

Drei große Städte und ihre Umgebung sind die wichtigsten touristischen Ziele

Zu den Schwerpunkten Fremdenverkehrs gehören neben dem Regierungssitz La Paz mit seinen gut 760.000 Einwohnern auch Santa Cruz de la Sierra als die mit ca. 1,4 Millionen Einwohnern größte Stadt des Landes und Hauptstadt des gleichnamigen Departamentos im Südosten sowie die zentral gelegene Provinzhauptstadt Cochabamba mit etwas über 630.000 Einwohnern als viertgrößte Stadt Boliviens.

Jede der drei Städte verfügt über einen internationalen Flughafen, vom „Aeropuerto Internacional El Alto“ (La Paz), vom „Aeropuerto Internacional Viru Viru“ (Santa Cruz) und vom „Aeropuerto Internacional Jorge Wilstermann“ (Cochabamba) starten Inlandsflüge und regelmäßig Direktverbindungen in die USA, nach Brasilien, Chile, Panama, Paraguay, Peru, Venezuela und Spanien, jedoch nicht nach Deutschland.

Am häufigsten erhält man hierzulande Zubringerflüge von Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main und München aus, die via Madrid nach Bolivien fliegen. Darüber hinaus besteht die Option, von Deutschland aus in die Nachbarländer Peru oder Brasilien zu fliegen und anschließend eine günstige Verbindung nach Santa Cruz oder La Paz zu suchen. Für Flüge nach Bolivien aus Europa werden je nach Jahreszeit ca. 400 bis 600 Euro fällig, Inlandsflüge kosten je nach genauem Start und Ziel zwischen ca. 50 und 100 Euro.

Tropisches Tiefland und kühles Hochland sind durch die „Todesstraße“ verbunden

Geografisch und klimatisch lassen sich Boliviens Landschaften in drei unterschiedliche Klimazonen unterteilen.

Im Norden und Osten liegen die dünn besiedelten und schwül-heißen Tiefebenen „Lllanos“ mit viel Regenwald sowie den Nationalparks und Naturreservaten Noel Kempff Mercado, El Palmar, Kaa-Iya del Gran Chaco, San Matias und Otuquis.

Der stark bevölkerte Süden und Westen werden von der durchschnittlich 3.600 Meter hohen und ca. 170.000 km² großen und recht kalten Hochebene „Altiplano“ rund um La Paz geprägt. Dort befinden sich mit dem 8.300 km² großen Titicacasee der weltweit größte Gebirgssee, die Nationalparks Madidi und Sajama, die Biosphärenreservate Beni und Pilón Lajas sowie die Schutzgebiete Apolobamba, Eduardo Avaroa, Tariquía und Cordillera de Sama.

Die beiden Täler der „Yungas“ am Ostrand der Cordillera Real im Departamento La Paz bilden die dritte Zone und den Übergang zwischen Hochland und Tiefland. In mildem Klima gedeihen Kaffee, Coca und Obst, durch den Bergnebelwald im Nationalpark Cotapata verläuft der Inka-Pfad von La Paz via Choro. Die alte Straße nach Coroico über den La Cumbre-Pass ist wegen der gewaltigen Höhenunterschiede und der steilen Schluchten als „Todesstraße“ bekannt und wird deshalb häufig von Touristen befahren.

Wüste an der Grenze, Ruinen am See, Silberstadt, Karneval und vergessene Welten

Neben seiner abwechslungsreichen Natur aus Regenwäldern, Hochgebirgen und Wüsten wie etwa der Atacama an der Grenze zu Chile und der mit über 10.000 km² Fläche größten Salzpfanne der Erde „Salar de Uyuni“ bietet Bolivien auch eine Unmenge von kulturellen und architektonischen Attraktionen sowohl aus präkolumbischer Zeit als auch aus späteren Epochen.

8 Stätten des UNESCO-Welterbes kann man hier besuchen, so etwa die Ruinenstätte Tiahuanaco nahe Desaguadero am Titicacasee, die einst mächtige Silberstadt Potosí am Fuß des Berges Cerro Rico im südlichen Zentrum, den abgelegenen Nationalpark Noel Kempff an der Grenze zu Brasilien, der den britischen Schriftsteller Sir Arthur Conan Doyle zu seinem Bich „Die vergessene Welt“ inspiriert haben soll, den von der Zeitschrift „National Geographic“ zu einem der 20 schönsten Plätze der Welt gekürte Nationalpark Madidi im Nordosten und den an Höhlen und Wasserfällen überreichen Nationalpark Torotoro im Zentrum.

Ebenfalls unter dem Schutz des Welterbes stehen das Ensemble der 6 Jesuitenmissionen der Chiquitos im östlichen Departamento Santa Cruz, die Ruinenstätte der Inkakultur „El Fuerte de Samaipata“ (Festung von Samaipata) südwestlich von Santa Cruz und der farbenfrohe „Carnaval de Oruro“ (Karneval von Oruro), der alljährlich als eine der touristischen Hauptattraktionen Boliviens gilt.

Hauptstadt der Sprachschulen, Spuren der Dinosaurier, Spekulationen über Atlantis

Weitere beeindruckende Naturdenkmäler in Bolivien sind das „Tal des Mondes“ (Vale de la Luna) mit seinen bizarren Gesteinsformationen nur 10 Kilometer südlich von La Paz, das einst höchstgelegene Skigebiet der Welt auf dem Berg Chacaltaya bei La Paz und El Alto im flächenmäßig größten Gebirgszug der Erde Cordillera de los Andes sowie die türkisfarben glänzende Laguna Verde am Fuß des Vulkans Licancabur und die als Lebensraum von Tausenden von Flamingos bekannte Laguna Colorada im Nationalpark Andina Eduardo Abaroa im Südwesten Boliviens.

Unter den bolivianischen Städten ist vor allem die offizielle Hauptstadt Sucre im Zentrum wegen ihrem angenehm gemäßigten Klima sowie den gepflegten Plätzen und Parkanlagen als Standort zahlreicher Sprachschulen unter Backpackern bekannt. Die historische Altstadt mit zahlreichen gewissenhaft erhaltenen Häusern aus dem 18. Jahrhundert im Stil der spanischen Kolonialarchitektur brachte Sucre bereits im Jahr 1991 die Anerkennung als UNESCO-Weltkulturerbe.

Ganz in der Nähe liegt der nicht nur für Hobbyarchäologen interessante, weil paläontologisch bedeutsame Fundort von Dinosaurier-Spuren Cal Orcko im Departamento Chuquisaca.

Eher spekulativer Natur sind hingegen die Vermutungen, dass es sich bei dem Ort Pampa Aullagas am Poopó-See in der zentralen Provinz Ladislao Cabrera womöglich um Reste des versunkenen Atlantis handeln könnte.

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