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Serbien

Travel Guide


Wieviel kostet ein Flug nach Serbien?

EINWOHNER

7.2 Mio

91.92 Einwohner / km2

SPRACHE(N)

Serbisch

Serbokroatisch

KLIMA

Gemäßigte Zone

BESTE REISEZEIT

Frühling & Herbst

April - Juli & September - Oktober

ZEITZONE

UTC+1

LOKALE WÄHRUNG

Powered by Yahoo Finance, 20.07.2017 20:53

KOSTEN-LEVEL

Low Budget

Weltweit gebührenfrei Geld abheben?

Tagesbudget stark von Region abhängig

GLOBAL HAPPINESS INDEX (HPI)

Mittel

Lebenszufriedenheit - Lebenserwartung - Ökologischer Fußabdruck

VISUMSPLFICHT

Nein

Reisepass mind. 6 Monate gültig

Aktuelle Serbien-Reiseinfos (Auswärtiges Amt)

NATIONALFEIERTAG

15.02.

LANDESGRÖSSE

77484 km2

Ca. 0.3 x die Fläche Deutschlands

Backpacking in Republika Srbija

.. so wird Serbien von den Locals genannt.

Reisen in Serbien

Serbien ist laut und wild, aber auch ruhig und locker. Im Herzen der Balkanhalbinsel gelegen bietet das Land Reisenden Zugang zu den unterschiedlichen Kulturen und Geschichten Südosteuropas. Es bietet mit einer brodelnden Hauptstadt sowie dem deutlich entspannteren, gelösteren Leben in kleineren Städten oder Nationalparks eine perfekte Mischung für Backpacker. Gleichzeitig zählt das Land zu einem der günstigsten auf dem Balkan.

Serbien ist jung, offen und fröhlich. In den Bars, Cafés und Clubs der Städte herrscht eine brodelnde Energie: Das adrenalingeladene und euphorische Nachtleben Belgrads ist auf dem Balkan einzigartig. Es scheint, als herrsche eine verbreitete Entschlossenheit zu guter Laune und Vergnügen.

Serbien ist warmherzig und gastfreundlich – Insbesondere gegenüber Reisenden. Touristen und Urlauber werden in der Regel mit offenen Armen empfangen, was auch daran liegen mag, dass das Potenzial in Sachen Tourismus noch nicht ausgeschöpft ist. Die meisten Serben sprechen Englisch und freuen sich, ihre Kenntnisse mit Reisenden trainieren zu können. Unter den älteren Serben hingegen ist Deutsch oder Französisch verbreiteter.

Die Klassiker

Nordwestlich der hektischen Hauptstadt Belgrad liegt das schöne Novi Sad, das sogenannte ‚serbische Athen’. Noch weiter nördlich, in einer besonders fruchtbaren Region nahe der ungarischen Grenze liegt Subotiva, eine Stadt reich an beeindruckender Architektur. Im Süden Belgrads liegt tief in den Bergen die ‚Wiege des serbischen Königreichs’, das Kloster Studenica. Neben zwei anderen Klöstern ist es das bedeutendste religiöse bzw. kulturelle Erbe des Landes. Weiter östlich gelegen ist schließlich Niš, eine hübsche, ruhige kleine Stadt – Idealer Zwischenstopp auf der Reise nach Bulgarien oder Mazedonien.

Belgrad

Belgrad ist eine belebte und aufstrebende europäische Stadt an der Donau. Die Stadt hat einiges zu bieten: Die bekannte Prachtstraße und Fußgängerzone Knez Mihailova ulica oder die typisch serbische Straße Skadarlija voller Restaurants, Cafés und von antiken Gebäuden gesäumt. Die Festung von Belgrad bildet den historischen Kern der Hauptstadt und stammt in ihrer Grundstruktur vom Anfang des 15. Jahrhunderts. Ausgebaut wurde die Festung über mehrere Jahrhunderte hinweg, insbesondere Ende des 17. Jahrhunderts und Anfang des 18. Jahrhunderts durch modernere Bastionen. Heute dient die Festung als Stadtpark – insbesondere für tolle Aussichten und Sonnenuntergänge beliebt. Außerdem beherbergt sie einen Zoo, ein Museum, Kirchen, Galerien, Sportanlagen uvm.

Weitere Sehenswürdigkeiten sind der serbisch-orthodoxe Dom des heiligen Sava, wie auch das Nationalmuseum. Die Flussinsel Ada Ciganlija lockt mit ihrem Badesee jeden Sommer Tausende Wasserratten zum Baden und Sonnen an und besticht außerdem durch viel Unterhaltung, schöne Cafés und Restaurants.

Der Stadtbezirk Zemun liegt auf einer Halbinsel vor der Mündung der Save in die Donau und hat in der Geschichte eine sehr eigene Entwicklung durchlebt, was man noch heute spürt.

Nicht zu vergessen ist schließlich natürlich das bereits erwähnte, berüchtigte Belgrader Nachtleben. Eine Vielzahl an Clubs und Bars lädt zum Feiern ein. Einfach abtauchen und treiben lassen!

Subotica

Subotica gilt als eine der schönsten Städte Serbiens und liegt im Norden des Landes. Sie ist die nächste Stadt zu der städtischen Siedlung Palić mit einer Vielzahl an kommerziellen, kulturellen und historischen Angeboten. Außerdem liegt am Palić-See – der übrigens als Heilwassersee gilt – ein beliebtes Naherholungsgebiet für Bewohner von Subotica.

Auch der Ludaš-See liegt hier in der Nähe: Ein Naturschutzgebiet mit einem seichten See und einer Auswahl an Pflanzen- und Tierarten.

Kloster Studenica

Das Kloster stammt aus dem 12. Jahrhundert und umfasst heute noch drei Kirchen und ein Refektorium (Speisesaal) auf dem Klostergelände. Im Jahr 1986 wurde das mittelalterliche Kloster zum UNSECO-Weltkulturerbe erklärt. Die Kirchen locken mit unzähligen beeindruckenden Fresken verschiedener Künstler und sind definitiv einen Besuch wert.

Novi Sad

Die zweitgrößte Stadt in Serbien ist eine von der Donau in zwei Teile geteilte Universitätsstadt und die Hauptstadt der Provinz Vojvodina im Norden des Landes.

Novi Sad spielt sowohl in kultureller und historischer, als auch aus industrieller Hinsicht, eine wichtige Rolle im heutigen Serbien. Insbesondere für die mittelalterliche Festung Petrovaradin und die vielen barocken Kirchen ist die Stadt bekannt.

Etwas weiter südlich entlang der alten Straße nach Belgrad liegt die kleine historische Stadt Sremski Karlovci – ein Städtchen voller traditioneller Weinkeller, Museen, Kirchen und Galerien.

Novi Sad Tipp: Exit Festival

Jedes Jahr im Sommer findet in Novi Sad das Exit-Festival statt, ein Musikfestival für hauptsächlich elektronische und Rock-Musik. 2007 wurde es zum besten Musikfestival Europas gekürt. Initiatoren waren Studenten der Uni Novi Sad, mit dem Ziel der der Jugend in Serbien eine Alternative und eine kulturelle Wiederbelebung nach dem Zerfall Jugoslawiens zu bieten – eine Art „Ausgang“ bzw. Exit. Das sehr erfolgreiche Festival steht im Gegensatz zum Trompetenfestival von Guča, das mehr dem Patriotismus gewidmet ist, während das Exit hingegen für die kosmopolitische Seite Serbiens steht.

Things to Do

Kaffeetrinken in Belgrad: Eine beliebte Freizeitbeschäftigung in der Hauptstadt liegt darin, in einer der vielen Bars, Bistros oder Cafés. Für Fans von lauter MTV-Musik, überteuerten Kaffee und verrücktem Lifestyle eignet sich hierfür die Strahinjića Bana Straße, die unter den Locals als Silicon Valley bekannt ist. Wer es lieber etwas ruhiger hat, kann in eine der vielen geschmackvolleren Kaffee-Bars (über die ganze Stadt verteilt) gehen.

Ausflug nach Smederevo: Die Stadt liegt etwa 50 km von Belgrad entfernt und kann mit regelmäßig abfahrenden Bussen erreicht werden. Aufgrund der vielen dort lebenden oder herstammenden Rockmusiker und –bands gilt die Staft übrigens als inoffizielle Rock ’n Roll Hauptstadt des Landes. Wer Lust auf Live-Musik hat, sollte zu einem der Rockkonzerte im ‚Moto Club Street Fighter’ gehen.

Aber nicht nur Rockfans kommen hier auf Ihre Kosten: Eine der größten mittelalterlichen Festungen Europas wurde hier errichtet. Insbesondere in der Dunkelheit strahlt die Feste eine romantische und mysteriöse Atmosphäre aus.

Smederevo Tipp: Ende September findet hier das Smederevska Jesen Festival statt, bei welchem mit Wein, Tanz und Musik der Herbst gefeiert wird. Konzerte, eine Art Karneval und viele weitere kulturelle Angebote säumen die Straßen der Stadt zu dieser Zeit.

Essen in Serbien

Wie fast überall auf dem Balkan wird auch die serbische Küche von Fleisch dominiert. Kulinarische Einflüsse stammen außerdem aus der türkischen oder Österreich-Ungarischen Küche.

Frühstück = Doručak

Ein typisches serbisches Frühstück besteht aus Kaffee, belegten Brötchen mit Salami oder Käse oder dem beliebten Burek.

Burek: Ziemlich fettiges Blätterteiggebäck mit Käse (Sa Sirom) oder auch mit Fleisch (Sa Mesom), Spinat oder Früchtemarmelade gefüllt.

Pekara: Bäckereien sind überall in den Städten verteilt und bieten eine Vielzahl an Broten, süßen Gebäcken, Pizza oder Sandwiches an – Einige sogar rund um die Uhr.

Snacks und Hauptgerichte

Wer in Serbien günstig essen möchte, findet an jeder Ecke Imbisse oder Stände, an denen man sich einen Snack für wenig Geld ergattern kann. Dabei erfreuen sich meist Burek, Čevapčići und Pljeskavica besonderer Beliebtheit.

Čevapčići: Serbisch gewürzte Fleischpflanzerl / Buletten / Frikadellen / Fleischküchle aus gemischtem Hackfleisch. Serviert werden diese meist mit Zwiebeln.

Pljeskavica: Dabei handelt es sich im Prinzip um einen großen, serbischen Burger.

Čorba: Typisch serbische, dickflüssige Fleisch (Kalbfleisch: Teleća čorba) oder Fischsuppe (Riblja čorba).

Pasulj: Eine dickflüssige Bohnensuppe mit Speck oder Würstchen verfeinert.

Gulaš: Ein aus Ungarn stammendes rotes Paprika-Gulasch, das insbesondere in Vojvodine beliebt ist.

Kolenica: Eine Art Schweinshaxe, unterschiedlich zubereitet.

Karađorđe šnicla: Eine Art eingerolltes Cordon Bleu aus Kalbfleisch, gefüllt mit Käse und umgeben von einer knusprigen Panade. Das Gericht wurde nach einem Nationalhelden benannt.

Roštilj: Eine große Platte mit gegrilltem Fleisch.

Paprikaš: Eintopf mit Paprika und Hühnchen.

Punjene Paprike: Gefüllte Paprika.

Sarma: Eine Art Krautwickel gefüllt mit Fleisch und Reis.

Kajmak: Ein Milchprodukt aus Kuhmilch, irgendwas zwischen Käse, Quark und Butter.

Ajvar: Sehr schmackhafter (manchmal scharfer) Aufstrich aus gerösteten roten Paprika.

Proja: Eine Art Maisbrot mit weißem Käse (nationale Spezialität).

Pogača: Beliebte Beilage, eine Art großer Brotkuchen.

Vegetarisches

Fast in jedem Restaurant kann man frische Salate bestellen oder eine Platte von frischem oder gegrilltem Gemüse. Auch Crepes oder Omelettes sind häufig als vegetarische Option empfehlenswert.

Pohovane Paprike: Panierte / frittierte Paprika.

Srpska salata: Tomaten, Gurken und rohe Zwiebeln als Salat.

Šopska salata: Salat aus Tomaten, Gurken, rohe Zwiebeln mit geriebenem Kashkaval-Käse als Topping.

Pijaca: Ein Markt für frisches Gemüse, Früchte oder andere Lebensmittel.

Nachspeisen

Strudla: Bei uns bekannt als Strudel.

Baklava: Süßes Blätterteiggebäck gefüllt mit Nüssen.

Drinks

Pivo: Bier (Bekannte Marken: Lav, Jelen, Nikšićko aus Montenegro...)

Rakija: Branntwein mit verschiedenen Geschmacksrichtungen (Pflaume, Aprikose, Birne, Traube...). Achtung: Langsam trinken, sonst erwartet Dich am nächsten Tag ein unangenehmer Schädel. Einige Marken können außerdem sehr teuer sein. Der bekannteste serbische Branntwein ist Slivovitza, Obstbrannt hergestellt aus Pflaumen.

Wein: Wein in Serbien ist besonders in Restaurants etwas teurer, jedoch stammen sie aus sehr guten Weinregionen wie Srem, Oplenax, Župa, Smederevo, Negotin oder Metohija. Montenegrin Vranac and Macedonian Tikveš sind meistens erschwinglicher.

Voda: Wasser. Im Gegensatz zu vielen anderen Reisedestinationen ist es in Serbien übrigens problemlos möglich, Leitungswasser direkt aus dem Hahn zu trinken.

Fortbewegung

Mit dem Auto

Wer in Serbien mit dem Auto unterwegs ist, sollte ein paar Vorsichtsmaßnahmen beachten: Auf größeren Landstraßen und Autobahnen wird häufig die inoffizielle mittlere Spur für Überholmanöver genutzt. Daher sollte man als Fahrer stets Achtsein sein und möglichst weit rechts fahren.

An großen Kreuzungen und Tunneln gibt es von Zeit zu Zeit Geschwindigkeits- und Verkehrskontrollen durch die Polizei. Häufig wird man vor solchen Kontrollen von entgegenkommenden Fahrern durch Lichthupe gewarnt.

Die Gesetze im Verkehrsbereich sind relativ strikt: Keine Kinder unter 14 Jahren dürfen auf dem Beifahrersitz mitfahren, der Beifahrer muss stets angeschnallt sein und Alkohol am Steuer ist verboten. Die Strafen beginnen bei ca. 30 Euro für kleinere Vergehen und steigen an bis zu 5000 Euro und Freiheitsstrafe bei großen selbstverschuldeten Unfällen.

Achtung: Fahrzeuge wie Traktoren, Fahrräder oder ähnliches sind in der Dunkelheit oft schlecht zu sehen, da sie über unzureichende Beleuchtung verfügen. Daher gilt besonders Nachts: Langsam und umsichtig fahren!

In der Luft

Nikola Tesla Airport (BEG) heißt der Flughafen von Belgrad, der keine 20 km außerhalb der Stadt liegt. Hier verkehren die meisten europäischen Fluggesellschaften wie auch Air Serbia.

Auf Schienen

Das Schienennetz Serbiens  ist veraltet und unzuverlässig, dafür aber auch günstiger als die meisten Busangebote. Eine Linie ist allerdings aufgrund ihrer schönen Strecke empfehlenswert: Die Beograd-Bar Linie bietet tolle Aussichten auf das Dinarische Gebirge, die höchste Eisenbahnbrücke der Welt und viele Tunnel.

Per Bus

Die Busverbindungen in Serbien sind sehr verlässlich und die beste Art, sich in Serbien fortzubewegen. Die meisten Fahrten werden mehrmals pro Tag angeboten, auch um in benachbarte Länder zu reisen eignen sich die Buslinien gut.

Da die Fahrpläne etwas verwirrend sein können, solltest Du Dich in Deinem Hostel vorher zu den Abfahrtszeiten erkundigen. Wer kein serbisch spricht, sollte sich bei Fragen oder beim Ticketkauf eher an jüngeres Personal sprechen – Hier kommt man meist mit Englisch zurecht.

Auf dem Wasser

Es gibt einige Bootstouren die auf Ihrem Weg über die Donau auch durch Belgrad fahren. Trafalgar Tours beispielsweise sind Großteils auf Englisch und stoppen in der Hauptstadt für zwei Tage, bevor es weiter auf der Donau geht.

Must-Knows für Serbien

Der Norden des Landes erwartet Reisende mit langen, kalten Wintern und drückend-heißen Sommermonaten. Im Hochsommer sollte man daher aus gesundheitlichen Gründen die Mittagshitze meiden. Im Süden hingegen herrschen typisch adriatische Temperaturen. Den Winter über kann man in einigen Regionen auch Wintersport betreiben – Die Saison beginnt dort im November und zieht sich bis April.

Außer während des Exit-Festivals im Juli tummeln sich in Serbien vergleichsweise wenige Reisende und Touristen – Ein ideales Reiseziel also für Individualreisende und Abenteurer.

Geld

In Serbien wird mit dem Dinar (din) bezahlt, 100 Para ergeben einen Dinar. Fast überall findest Du Wechselstuben, um Geld zum aktuellen Wechselkurs zu wechseln. Außerdem findest Du in so ziemlich jeder Stadt Geldautomaten und auch viele Hotels, Restaurants oder Shops akzeptieren Kreditkarten. Trotzdem ist es immer sinnvoll, einen gewissen Betrag in Cash bei sich zu haben – Just in Case...

Kommunikation nach Hause

In vielen Cafés kannst Du während Deines Aufenthalts das WiFi nutzen. Internetcafés hingegen sind in Serbien eher seltener. Um telefonischen Kontakt nach Hause zu pflegen gibt es viele Telefonzellen welche mit Telefonkarten zu benutzen sind. Diese Karten erhältst Du in Post-Filialen, Kiosks oder auch Tabakläden. Wer es gerne altmodisch mag und noch Fan von richtigen Postkarten ist, des kann Briefmarken an Zeitungsständen oder in Postfilialen kaufen.

Sicherheit

Gemessen an europäischen Standards ist die Kriminalrate sogar in der Hauptstadt Belgrad relativ gering. Trotzdem sollte man es als Reisender natürlich nicht herausfordern. Für den Fall von Personenkontrollen sollte man stets eine Kopie des eigenen Reisepasses zur Hand haben.

Gesundheit

Für Notfälle: Polizeiruf: 92; Rettungswagen: 94; Feuerwehr: 93; Verkehrspolizei: 987.

Gesundheit: Apotheken folgen den allgemeinen Öffnungszeiten und sind an der Betitelung Apoteka einfach zu erkennen. Samstags haben die meisten Apotheken und Läden aber nur halbtags geöffnet.

Zu beachten

Die serbische Kultur ist nicht sonderlich konservativ, im Zweifelsfall kann man sich im Kleidungsstil und Verhalten immer an anderen Gleichaltrigen orientieren. Bei der Besichtigung von orthodoxen Kirchen sollte man aus Respekt Arme und Beine bedecken. Wissenswert ist auch, dass es in serbischen Restaurants nicht Usus ist, dem Kellner ein Trinkgeld zu geben. In schickeren Restaurants sollte man diese Regel wiederum brechen, rund zehn Prozent sind meist ein angemessenes Trinkgeld.

Serbisch Crashkurs

Begrüßungen / Verabschiedungen

„Dobrodošao“ – Willkommen

„Dobro jutro!“ – Guten Morgen!

„Dobar dan!“ – Guten Tag! (Kann wie in Deutschland den ganzen Tag verwendet werden.

„Dobro veče!“ – Guten Abend!

„Laku noć!“ – Gute Nacht!

„Doviđenja!“ –Tschüss

„Zdravo!“ – Hey / Hi! (Kann sowohl zur Begrüßung, als auch zum Abschied verwendet werden.

„Hvala!“ – Dankeschön!

„Vidimo se, kasnije!“ – Auf Wiedersehen! / Bis bald!

„Ćao“ – Entspricht in etwa dem italienischen Ciao als Abschied.

Small Talk / Flirten

„Kako se zoveš?“ – Wie heißt Du?

„Moje ime je XYZ!“ – Ich heiße XYZ!

„Kako si?“ – Wie geht es Dir?

„Dobro, a ti!?“ – Gut, und Dir?

„Živeli!“ – Prost

„Izvinite!“ – Verzeihung / Entschuldigung

„Srećan put!“ – Gute Reise!

„Volim te!“ - Ich liebe Dich!

„Sviđaš mi se!“ – Ich mag Dich!

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