YOUR TRAVEL GUIDES

DEUTSCHLANDS ONE-STOP-PLACE FÜR INDEPENDENT TRAVELER

SHOP NOW!


Hit the road Jack! Die 5 legendärsten US-Roadtrips

 

Roadtrips durch das Land der endlosen Strassen

Es ist ja weitgehend bekannt, dass der Weg das eigentliche Ziel ist. Dieses Sprichwort spielt den USA, dem Land der ewigen Straßen, buchstäblich in die Hände. Ja, es gibt viele Ziele in den Staaten, aber es gibt noch viel mehr Wege. Man kann hier eigentlich überall hin 'roadtrippen', man kann zum Beispiel auch in 9,33 Tagen die größten Sehenswürdigkeiten aller 50 Staaten mit dem Auto abklappern (ja, das geht tatsächlich.. ohne Schlaf und Pause versteht sich). Wie klar zu erkennen ist, das Land der unbegrenzten Möglichkeiten macht seinem Beinamen mal wieder alle Ehre. Die folgenden 5 Routen, sind die teils bekanntesten, teils schönsten durch die Vereinigten Staaten, immer in Grundausführung. Wer an der Kreuzung also lieber selbst entscheidet, der sollte das auch unbedingt tun. Auch neben den Strecke finden sich oft viele weitere Abendteuer!  

U.S. Highway 101 

Der Highway 101 geht für 30 Stunden Fahrt von Los Angeles in den fast 2500 km weiter nördlich gelegenen Ort Olympia im Bundesstaat Washington (oder natürlich andersrum). Auf dem Weg nach San Francisco, wo der HWY 101 unter anderem über die Golden Gate Bridge führt, verläuft die erste Etappe, zwischen San Simeon und Carmel, durch Big Sur. Dieses 100 km lange Teilstück zählt zu den schönsten Küstenstraßen der Welt. Außerdem führt die gesamte Strecke, zur meisten Zeit, entlang der Westküste Amerikas. Sie schlängelt sich durch zahlreiche Wälder und entlang einiger großer Nationalparks, die sicher einen Tagesausflug wert sind.

Staaten auf der Route: Washington, Oregon, Kalifornien

Route 66

„Go West“

Brüchiger Asphalt, staubige Verkehrsschilder verlassene Häuser so sieht die Route 66 heute aus. Die 4000 km lange Straße, die sich von Chicago über acht Bundesstaaten bis nach Los Angeles erstreckt, ist die wahrscheinlich schäbigste Ikone der Vereinigten Staaten. Americas Mainstreet, wie sie auch gerne genannt wird, kann diesem Namen leider nicht mehr gerecht werden. Im Vergleich zu ihren Hochzeiten ist die Strecke durchaus nicht mehr überall befahrbar. Wer es aber trotzdem nicht missen möchte einmal im Leben über die legendärste Strasse der USA zu „brettern" (55mph = etwa 90km/h), dem ist der Abschnitt zwischen Flagstaff und Ludlow zu empfehlen. Auf dieser mehr als 500 km langen Strecke durch Arizona und Kalifornien befindet sich nicht nur einer der längsten Abschnitte der Route 66 (250 km von Ash Fork bis Needles), sondern hier kommt auch endlich das ersehnte Feeling dieser legendären Mutter aller Straßen auf! Die wichtigsten Orte auf diesem Strecken-Abschnitt sind: Williams, Seligman, Hackberry, Kingman und Oatman. Gleich in Williams - wo die Route 66 wieder beginnt - stößt man schon auf die allbekannten Straßenschilder sowie Häuser der 50er Jahre und jede Menge Oldtimer.  Und der nächste Ort lässt dann keine Zweifel mehr: Here we go - Route 66! Zusätzlich sollte man natürlich das Ende der Straße besuchen. Santa Monica Pier in LA ist nicht nur für Roadies ein absolutes Muss.

Staaten auf der Route: Illinois, Missouri, Kansas, Oklahoma, Texas, New Mexico, Arizona, Kalifornien

Lincoln Highway (HWY 30)

Die Alternativ zur Route 66

Wer wirklich den kompletten „Go West“ Trip machen möchte sollte sich an den Lincoln HWY halten. Dieser geht vom Times Square in NYC bis zum Lincoln Park in San Francisco. Insgesamt verbindet er 14 US-Amerikanische Bundesstaaten miteinander und ist definitiv ein Erlebnis für sich mit etwa 5057 km Strecke. Wer Informationen über die Strecke sucht sollte sich an die Lincoln Highway Assosciation halten.

Staaten auf der Route: New York, New Jersey, Pennsylvania, West Virginia, Ohio, Indiana, Illinois, Iowa, Nebraska, Colorado, Wyoming, Utha, Nevada, Kalifornien

Der Blue Ridge Parkway

Genau die richtige Route für Naturliebhaber ist der Blue Ridge Parkway, der zwei große Nationalparks miteinander verbindet: den Shenandoah-Nationalpark in Virginia und den Great Smoky Mountains National Park in North Carolina, wo sich auch die Indianer-Reservation der Cherokee befindet. Zwischen beiden Parks liegt eine 755 km lange Strecke, die durch die Appalachen und die Blueridge Mountains verläuft und eigens für den Freizeitverkehr gebaut wurde. Besonders beeindruckend ist die Route im Herbst, wenn die Blätter sich bunt färben und der Wälder im Sonnenschein leuchten. Die Straße ist als Aussichtsstraße mit vielen Halte- bzw. Aussichtspunkten versehen. Sie ist für gewerblichen Kraftverkehr gesperrt und allgemein herrscht eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 45mph (70km/h). Wegen der kurvenreichen aber eleganten Straßenführung, der Höhenunterschiede, der unberührten Natur und beeindruckenden Aussicht wird sie jährlich von vielen Millionen Besuchern befahren.

Staaten auf der Route: Virginia, North Carolina

Atlantic Coast Highway

Wer sich für einen USA-Roadtrip am Meer entscheidet, wählt meistens die Westküste. Doch auch die Atlantic Coast Route entlang der Ostküste ist spektakulär: Sie verläuft auf etwa 2000 km und 29 Stunden reine Fahrtzeit von New York City bis nach Key West, Florida. Sie führt vorbei an hübschen Küstenstädtchen wie zum Beispiel Charleston in South Carolina oder größeren Städten wie Virginia Beach an der Chesapeake Bay, die mit einem insgesamt 45 Kilometer langen Sandstrand und dem laut Guinnessbuch der Rekorde längsten Vergnügungsstrand der Welt auf einen wartet. Die Sonnenuntergänge an der Ostküste sind legendär. Die Route führt von New York City aus zunächst über den Highway 9, der eine Fährüberfahrt von Cape May nach Lewes beinhaltet. Dann geht es weiter über den Highway 13 über Virginia Beach und schließlich auf dem Highway 17 entlang der Küste von North und South Carolina über Jacksonville und Miami bis nach Key West in Florida.

Staaten auf der Route: New York, New Jersey, Delaware, Virginia, North Carolina, South Carolina, Florida

How do I do it? What do I need?

You need a car, stupid.

In Städten in denen öffentlichen Verkehrsmittel nicht besonders gut ausgebaut sind (was in den Staaten wirklich sehr häufig der Fall ist) oder prinzipiell auf einer Backpacking-Reise oder einem Roadtrip durch mehrere Städte/Staaten ist ein eigenes Auto durchaus zu empfehlen. Dieses kann gemietet oder gekauft sein, beides sollte jedoch eher vor Ort erledigt werden, oder über eine weltweite Vermietung geschehen, um typischen Touristenfallen zu entgehen.

Die einfachste und meist kostengünstigste Alternative ist ein Auto zu beginn der Reise bei einem lokalen Händler zu kaufen und nach Abschluss wieder zu verkaufen. Hier sollte man aber natürlich nicht vergessen, dass sehr einfach Verständigungsprobleme auftreten können, da die meisten einfachen Autohändler kein deutsch sprechen. Hier macht natürlich die Reisedauer was aus, wer nur eine Woche unterwegs ist, sollte lieber über ein Mietauto nachdenken.

Weitere Info: Die meisten Autovermietungen akzeptieren nur Kreditkarten. Also sollte man immer darauf achten, dass man eine gültige Kreditkarte besitzt. EC-Karten werden z.B. nicht akzeptiert. Auch mit Bargeld kommt man nicht besonders weit, das wird in den USA zwar als Bezahlung, nicht aber zum Anmieten akzeptiert.

Weiterhin wird verlangt, dass der eingetragene Fahrer des Autos den Führerschein seit mindestens einem Jahr besitzt. Normalerweise ist das Mindestalter für das Mieten eines Wagens 21, kann aber auch in manchen Fällen bis zu 25 Jahre betragen.

Oft wird eine zusätzliche Gebühr für Fahrer unter 25 Jahren erhoben. Diese kann schon mal bis zu $25/Tag betragen. Ihr solltet die gewünschte Autovermietung kontaktieren oder euch die Webseite genau ansehen, um die genauen Modalitäten in Erfahrung zu bringen.

Alle Informationen zum Einreisen in die USA und zum weiteren Aufenthalt vor Ort findet ihr in unserem Travel Guide USA.


Von Clara Esfeld


Noch Platz auf der Bucket List?